Repression

PKS 2020: Verfolgungsdruck auch in Coronazeiten gestiegen

  • Veröffentlicht am: 20. April 2021 - 16:01
  • Von: Georg Wurth
(c) Weinertfilm

Es war eine spannende Frage, ob die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für 2020 mehr oder weniger Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten ausweisen würde. Immerhin haben die Lockdowns das öffentliche Leben stark verändert. Weniger Menschen waren unterwegs bei gleichzeitig hoher Polizeipräsenz in der Öffentlichkeit, die jedoch einen anderen Zweck hatte als Cannabiskonsumenten zu verfolgen. Nun haben wir die Zahlen: es gab einen neuen Rekord bei der Zahl der Cannabisdelikte insgesamt und auch bei den konsumnahen Delikten. Weiterlesen $uuml;ber: PKS 2020: Verfolgungsdruck auch in Coronazeiten gestiegen

Nach Todesfall im Roten Ochsen: Der „Krieg gegen Drogen“ ist ein Krieg gegen Menschen

25.02.2021

Vor wenigen Tagen hat sich in der Justizvollzugsanstalt Halle (Roter Ochse) ein 26 Jahre junger Mann das Leben genommen. Der Gefangene verbüßte eine Ersatzfreiheitsstrafe wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, weil er die Geldbuße nicht bezahlen konnte. „Wir bedauern diesen Vorfall zutiefst und fühlen mit allen hinterbliebenen Freunden und Verwandten“, erklärt der Deutsche Hanfverband OV Halle. „Stigmatisierung und Diskriminierung töten.“

50 Euro Strafe: Cannabis-Patient raucht zu "provokativ"

30.01.2021

Die Kritik des DHV an einer Gerichtsentscheidung aus Bayern findet Einzug in die Berichterstattung auf nordbayern.de.

Der Deutsch (sic!) Hanfverband (DHV) kritisiert dieses Urteil. Leicht ironisch fragt sich Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband (DHV) in den DHV-Video-News vom Freitag, ob man denn auch Aspirin provokativ konsumieren könne.

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Unentspannt bei Hanf-Shops

26.11.2020

WIr sprachen mit Neues Deutschland über die CBD-Razzien der jüngsten Zeit.

Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband sagt dazu: »Die Befürworter der Cannabis-Prohibition in Politik, Polizei und Staatsanwaltschaften befürchten durch den CBD-Boom einen Dammbruch hin zur vollständigen Legalisierung. Deshalb bekämpfen sie das harmlose CBD mit hohem Aufwand und teilweise absurden Argumenten.«

Alles, was mit unserer Drogenpolitik nicht stimmt

18.09.2020

Vice hat die deutsche Drogenpolitik analyisiert und bezieht sich dabei auch auf uns.

By the way: Wusstet ihr, wie viel Geld der deutsche Staat einnehmen könnte, wenn er sich diese ganze Strafverfolgung spart und stattdessen einfach Steuern auf Cannabis erhebt? 2,66 Milliarden Euro, jedes Jahr.

 

Und natürlich könnt ihr auch den Deutschen Hanfverband unterstützen – die arbeiten schon seit Jahren daran, die Öffentlichkeit über Cannabis aufzuklären.

Cannabis-Hammer: Ausgerechnet der BKA-Chef will jetzt Gesetz für Kiffer ändern

10.09.2020

Die Zeitung Der Westen berichtete über die Vorstellung Lagesbilds Rauschgiftkriminalität und bezieht sich dabei im Folgenden auch auf Informationen vom Deutschen Hanfverband.

Nach Angaben des Hanfverbands haben die Länder jeweils eigene Verordnungen oder Anweisungen an die Staatsanwaltschaften gegeben. In vielen Bundesländern liegt die Grenze der Besitzmenge, die nicht zu einer Strafverfolgung führt, bei sechs Gramm, in Berlin sind es dagegen sogar 15 Gramm.

CBD-Willkür in Mainz geht weiter

  • Veröffentlicht am: 6. August 2020 - 17:11
  • Von: Michael Knodt

Wie wir bereits im Juni berichteten, werden Kunden, die CBD-Öl in Mainzer Hanf-Fachgeschäften kaufen, von der Staatsanwaltschaft wegen eines Verstoßes gegen §29a BtMG verfolgt. Doch nicht nur das: Laut Aussage des Inhabers von „Grinskram“, einem der betroffenen Shops, gebe es in Mainz noch drei weitere Läden, welche ausschließlich CBD/ Nutzhanfprodukte anbieten, aber im Gegensatz zu seinem Laden unbehelligt blieben. Auch eine große Drogeriekette verkauft weiterhin inhaltsidentische CBD-Produkte, ohne dass deren Kunden, im Gegensatz zu seinen, Konsequenzen fürchten müssten. Weiterlesen $uuml;ber: CBD-Willkür in Mainz geht weiter

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