Cannabis - Risiken & Nebenwirkungen

Die genetische Veranlagung für Schizophrenie ist mit einem häufigeren Cannabiskonsum assoziiert

  • Veröffentlicht am: 2. Juli 2014 - 17:01
  • Von: Maximilian Plenert

Aus den IACM-Informationen vom 28. Juni 2014: Gene, die das Risiko für die Entwicklung einer Schizophrenie verstärken, könnten ebenfalls die Wahrscheinlichkeit für die Verwendung von Cannabis erhöhen. Weiterlesen $uuml;ber: Die genetische Veranlagung für Schizophrenie ist mit einem häufigeren Cannabiskonsum assoziiert

Cannabiskonsum war nicht mit einem erhöhten Risiko für Psychosen assoziiert

  • Veröffentlicht am: 10. Juni 2014 - 10:01
  • Von: Maximilian Plenert

Aus den IACM-Informationen vom 31. Mai 2014: Eine Studie mit 170 Personen mit einem klinisch hohen Risiko für Psychosen zeigte, dass ein geringer Konsum von Alkohol, jedoch weder von Cannabis noch von Tabak zur Vorhersage für die spätere Entwicklung einer Psychose beitrug.

Presseschau: "Cannabis ist so gefährlich wie Sex": Experten räumen mit Marihuana-Mythen auf (Huffington Post)

  • Veröffentlicht am: 29. Mai 2014 - 23:00
  • Von: Maximilian Plenert

Aus den ACM-Mitteilungen vom 18. Mai 2014: Die Huffington Post Deutschland setzt sich mit Gefahren und Nutzen von Cannabisprodukten auseinander. Anlass sind die Hinweise auf mögliche schwerwiegende Wirkungen auf Herz und Kreislauf.

"Cannabis ist so gefährlich wie Sex":Experten räumen mit Marihuana-Mythen auf

Die Marihuana-Revolution hat begonnen. Immer mehr Länder und Staaten legalisieren die Droge vollständig oder in Teilen, allen voran die USA. Im US-Bundesstaat Washington ist Cannabis bereits legal, in Colorado ebenfalls. Über ein Dutzend weitere Staaten debattieren darüber, die Droge zu legalisieren. In 20 amerikanischen Bundestaaten ist es zudem bereits erlaubt, Marihuana für medizinische Zwecke zu nutzen. Auch Urugay hat sich für die Legalisierung entschieden und will damit kontrolliert und gezielt die Drogenkartelle bekämpfen. In Deutschland hingegen bewegt sich die Gesetzgebung nur träge. Zwar haben erst kürzlich mehr als 100 Strafrechtler die Legalisierung von Haschisch und Marihuana gefordert und auch immer mehr Politiker, Wissenschaftler und Ärzte sprechen sich für eine Gesetzesänderung aus. Doch die Vorurteile gegenüber der Droge halten sich immer noch hartnäckig.
Wir haben zehn Mythen über Cannabis auf den Zahn gefühlt: Weiterlesen $uuml;ber: Presseschau: "Cannabis ist so gefährlich wie Sex": Experten räumen mit Marihuana-Mythen auf (Huffington Post)

Cannabiskonsum reduziert nicht die geistige Leistungsfähigkeit von Jugendlichen

  • Veröffentlicht am: 5. April 2014 - 13:23
  • Von: Maximilian Plenert

Aus den IACM-Informationen vom 22. März 2014: 33 Jugendliche, die den Cannabiskonsum eingestellt hatten, unterschieden sich im Vergleich mit Nichtkonsumenten nicht hinsichtlich Intelligenzquotient, Aufmerksamkeit, Gedächtnis und exekutiver Funktion. Die Autoren folgerten, dass "früher berichtete neurokognitive Defizite durch andere Faktoren bedingt sein können, inklusive Restwirkungen der Droge, bereits bestehende kognitive Defizite, die gleichzeitige Verwendung anderer Substanzen (zum Beispiel Nikotin) oder psychische Störungen". Jugendliche "könnten nicht anfällig für neuropsychologische Defizite durch THC sein, wenn sie alle Drogen für mindestens 30 Tage abgesetzt haben".

Quelle: Klinik für Psychiatrie und Carolina-Institut für Entwicklungsstörungen, Universität von Nord-Carolina in Chapel Hill, USA. Hooper SR, et al. Psychopharmacology (Berl),12. März 2014. [im Druck]

Weiterlesen $uuml;ber: Cannabiskonsum reduziert nicht die geistige Leistungsfähigkeit von Jugendlichen

Nur eine geringe Zunahme des Unfallrisikos unter dem Einfluss von Cannabis

  • Veröffentlicht am: 3. April 2014 - 19:25
  • Von: Maximilian Plenert

Aus den IACM-Informationen vom 22. März 2014: In einer Studie mit 1046 Autofahrern, die in Neuseeland aufgrund eines Verkehrsunfalls verstarben, wiesen Personen mit Alkohol im Blut ein um den Faktor 13,7 erhöhtes Risiko auf, für den Unfall verantwortlich zu sein, während das Risiko für Cannabis niedrig war (Odds Ratio: 1,3). Überraschenderweise war das Risiko bei THC-Blutkonzentrationen über 5 ng/ml niedriger (Odds Ratio: 1,0) und für solche unter 2 Nanogramm/ml höher (Odds Ratio: 3,1).

Quelle: Umweltwissenschaften und Forschung, Porirua, Neuseeland. Poulsen H, et al. Accid Anal Prev 2014;67C:119-128. Weiterlesen $uuml;ber: Nur eine geringe Zunahme des Unfallrisikos unter dem Einfluss von Cannabis

USA: Cannabis ist weniger schädlich als Zucker, erklären Amerikaner nach einer Umfrage

  • Veröffentlicht am: 3. April 2014 - 19:25
  • Von: Maximilian Plenert

Aus den IACM-Informationen vom 22. März 2014: Nach einer repräsentativen Umfrage durch das Wall Street Journal und NBC News denken Amerikaner, dass Cannabis weniger schädlich ist als Alkohol, Tabak und Zucker. Die Teilnehmer wurden gefragt, welche von 4 Substanzen sie als "am schädlichsten für die allgemeine Gesundheit einer Person" halten. Die meisten Teilnehmer erklärten, dass Tabak am schädlichsten ist (49 %), gefolgt von Alkohol (24 %), Zucker (15 %) und Cannabis (8 %).

Quelle: Umfrageergebnisse zu dieser Frage auf Seite 22 Weiterlesen $uuml;ber: USA: Cannabis ist weniger schädlich als Zucker, erklären Amerikaner nach einer Umfrage

Cannabisraucher titrierten ihre THC-Aufnahme in Abhängigkeit von der Stärke der Droge

  • Veröffentlicht am: 3. April 2014 - 16:25
  • Von: Maximilian Plenert

Aus den IACM-Informationen vom 22. März 2014: Cannabiskonsumenten titrierten ihre THC-Aufnahme, indem sie geringere Volumina des Rauches inhalieren, wenn sie stärkeren Cannabis rauchen, aber das kompensiert nicht vollständig die höheren Cannabisdosen pro Joint, wenn sie starkem Cannabis verwenden. Dies ist das Ergebnis einer Studie mit 98 Cannabiskonsumenten, die Cannabis mit THC-Konzentrationen zwischen 0,2 und 15,7 % rauchten. Die Autoren folgerten, dass "Nutzer von potenterem Cannabis im Allgemeinen mehr Delta-9-Tetrahydrocannabinol ausgesetzt sind".

Quelle: Trimbos-Institut, Utrecht, Niederlande. Van der Pol P, et al. Addiction, 17. März 2014. [im Druck] Weiterlesen $uuml;ber: Cannabisraucher titrierten ihre THC-Aufnahme in Abhängigkeit von der Stärke der Droge

Wissenschaft: Mäßiger bis starker Cannabiskonsum beeinträchtigt nicht das Arbeitsgedächtnis

  • Veröffentlicht am: 21. März 2014 - 15:11
  • Von: Maximilian Plenert

Aus den IACM-Informationen vom 08. März 2014: In einer dreijährigen Studie mit 22 gegenwärtigen starken Cannabiskonsumenten, 4 abstinenten starken Cannabiskonsumenten nach den 3 Jahren und 23 Kontrollpersonen, die keinen Cannabis konsumierten, fanden Forscher heraus, dass Cannabiskonsum nicht die Funktionalität des Netzwerkes für das Arbeitsgedächtnis verändert.

Quelle: Psychologisches Institut, Universität von Amsterdam, Niederlande. Cousijn J, et al. Addict Biol 2014;19(2):282-93. Weiterlesen $uuml;ber: Wissenschaft: Mäßiger bis starker Cannabiskonsum beeinträchtigt nicht das Arbeitsgedächtnis

Kontroverse um zwei plötzliche Todesfälle, die Cannabis zugeschrieben werden

  • Veröffentlicht am: 19. März 2014 - 12:03
  • Von: Maximilian Plenert

Aus den IACM-Informationen vom 08. März 2014: Cannabis kann einen plötzlichen Herztod verursachen. Das schreiben Wissenschaftler der Institute für Rechtsmedizin der Universitäten von Düsseldorf und Frankfurt. In der Zeitschrift Forensic Science International stellten Dr. Benno Hartung und seine Kollegen zwei Fallberichte von jungen Männern vor, die plötzlich verstarben. Beide wurden positiv auf THC im Blut getestet. Der erste war ein 23 Jahre alter Mann, der in einem öffentlichen Verkehrsmittel kollabierte. Die THC-Konzentration in seinem Blut betrug 5,2 ng/ml sowie von THC-COOH 12,9 ng/ml. Zudem wurde eine dilatative Kardiomyopathie festgestellt. Der zweite Fall war ein 28 Jahre alter Mann, der tot zuhause aufgefunden worden war. Die Blutkonzentrationen betrugen 1,9 ng/ml für THC und 10,1 ng/ml für THC-COOH. Es wurden in diesem Fall keine spezifischen Gründe für den Tod gefunden, wie beispielsweise Herzkreislauferkrankungen. Die Autoren schrieben, dass "dies nach ihrer Kenntnis die ersten Fälle einer vermuteten tödlichen Cannabisvergiftung darstellen, bei denen umfassende Untersuchungen nach dem Tod durchgeführt wurden". Weiterlesen $uuml;ber: Kontroverse um zwei plötzliche Todesfälle, die Cannabis zugeschrieben werden

THC kann verschiedene Arten von Wirkungen verursachen

  • Veröffentlicht am: 15. Februar 2014 - 16:13
  • Von: Maximilian Plenert

Aus den IACM-Informationen vom 08. Februar 2014: Bei Forschung mit 217 Teilnehmern, die an 10 verschiedenen Studien teilnahmen, wurden drei verschiedene Klassen von THC-Wirkungen ermittelt: Wahrnehmung, Entspannung und Dysphorie. Wenig überraschend war der Aspekt des High-Gefühls der sicherste zur Vorhersage des THC-Effekts. Es wurden mittels verschiedener statistischer Verfahren drei verschiedene Cluster ermittelt, die das Spektrum der subjektiven THC-Wirkungen widerspiegeln. Sie bestehen aus "Zeit", "Gedanken" und "High" ("Wahrnehmung"), "schläfrig", „benommen“, "geistig verlangsamt" und "träumerisch" ("Entspannung") und "Stimmen", "Bedeutung" und "verdächtig" ("Dysphorie").

Quelle: Zentrum für Humane Drogenforschung, Leiden, Niederlande. Kleinloog D, et al. Int J Methods Psychiatr Res, 5. Februar 2014 [im Druck]


Weiterlesen $uuml;ber: THC kann verschiedene Arten von Wirkungen verursachen

Seiten