Cannabis-Regulierung in Deutschland: Wichtige Eckpunkte

Cannabis-Regulierung in Deutschland: Wichtige Eckpunkte

Die wichtigsten Forderungen des DHV an die Ampel-Koalition waren schon lange auf der DHV-Seite zu finden: Sofortige Entkriminalisierung der Konsumenten, Eigenanbau, Führerschein, Amnestie. Nun stellen wir unsere Eckpunkte mit vielen Details zur Regulierung des Cannabismarktes vor, mit denen wir vor allem die Sicht von Konsumenten und privater Legalisierungsbefürworter einbringen wollen. Damit bilden wir als Lobby ein Gegengewicht zu unternehmerischen Interessen und grundsätzlich ablehnenden Kräften, z.B. den Polizeigewerkschaften. Bei manchen Punkten gibt es keine einheitliche Meinung der Community. Wir freuen uns in diesem Sinne über konstruktive Kommentare und möchten dieses Konzept mit euch auf unserer Cannabis Normal! Konferenz diskutieren. Das hat direkten Einfluss auf die politische Arbeit des DHV in den kommenden Monaten.

Stand 06.04.2022

Inhaltsangabe

Vorwort

Die Argumente, warum die Legalisierung von Cannabis sinnvoll ist, hat der DHV in den letzten 20 Jahren an anderen Stellen zuhauf geliefert und wiederholt. Nachdem die Ampel-Koalition nun die Legalisierung von Cannabis grundsätzlich beschlossen hat, soll es hier darum gehen, wie die Regulierung des Marktes aussehen sollte. 

Der Gesetzentwurf der Grünen für ein Cannabiskontrollgesetz (1) ist eine sehr gute Diskussionsgrundlage. Mit seinen ca. 70 Seiten und seiner juristischen Sprache ist er aber auch unübersichtlich.

Hier stellen wir Eckpunkte für die Cannabislegalisierung zur Diskussion, die uns wichtig erscheinen und die wir in die politische Debatte einbringen wollen.  

Diese Punkte sind dabei nicht in Stein gemeißelt, sondern sollen ausdrücklich als Startpunkt für weitere Diskussionen dienen. Wir gehen also davon aus, dass dieses Dokument Änderungen und Erweiterungen erfahren wird. Konstruktive Kommentare sind willkommen. Insbesondere sind diese Eckpunkte die Grundlage für unsere Cannabis Normal! Konferenz vom 17.-19. Juni in Berlin (2), auf der wir die Details der Regulierung mit Aktivisten, Politikern und Wissenschaftlern diskutieren werden.

Unser Leitgedanke dabei: grundsätzlich besteht kein Grund, Cannabis stärker zu regulieren als Alkohol. Insbesondere für Erwachsene ist das Risiko des Cannabiskonsums geringer einzustufen als der von Alkohol. Regulierungsvorschläge, die hier für Cannabis unterbreitet werden, sollten demnach konsequenterweise auch für Alkohol und Tabak Anwendung finden.

Unsere Vorschläge in diesem Papier beziehen sich auf Hanfprodukte, deren THC-Gehalt höher liegt als die EU für Nutzhanf vorschreibt und die damit geeignet sind, einen Rausch zu erzeugen. Derzeit sind das 0,3 Prozent THC, wobei wir eine moderate Erhöhung des Wertes vorschlagen. Auch ein etwas höherer Wert würde den Konsum als Rauschmittel ausschließen, den Landwirten und Produzenten aber ermöglichen, das volle Potential der Pflanze zu nutzen. 

Verkauf in Fachgeschäften

Cannabis sollte nur in Cannabis-Fachgeschäften verkauft werden und nicht in Supermärkten, Tankstellen, Kiosken etc. Auch Apotheken sind nicht geeignet, Cannabis als Genussmittel zu verkaufen, ebensowenig wie Bier und Spirituosen.

Die Fachgeschäfte brauchen eine staatliche Lizenz, die ihnen bei Nichtbeachtung der Regeln wieder entzogen werden kann. 

Die Fachgeschäfte sollten optional Konsum vor Ort anbieten dürfen, ähnlich wie die niederländischen Coffeeshops.

Verkauft werden darf ausschließlich an Personen ab 18 Jahren mit Ausweiskontrollen (3). 

In den Fachgeschäften dürfen nicht mehr als 50 Gramm (4) Cannabisprodukte auf einmal an einen Kunden verkauft werden. Entsprechend sollten Privatpersonen im öffentlichen Raum höchstens 50 Gramm Cannabis besitzen bzw. transportieren dürfen.

Das Personal in den Fachgeschäften muss geschult sein in Bezug auf Sorten, Kultur und Konsumberatung, aber auch in Bezug auf Hilfsangebote.

Ausführliches Info-Material zu Hilfsangeboten sowie zu Wirkungen, THC-CBD-Verhältnis und den Risiken des Konsums muss in den Fachgeschäften sichtbar zur Verfügung stehen.

Lizenzierte Fachgeschäfte dürfen ihre Ware auch online anbieten. Der Jugendschutz wird bei Bestellung durch eine zweistufige Alterskontrolle sichergestellt: vor der Bestellung durch den Händler und bei Zustellung durch eine Ausweiskontrolle bei Übergabe, wie bereits bei Tabak üblich (5,6).

Das in Deutschland geltende Verbot von Hanfsamen sollte aufgehoben und eine regulierte Produktion von Saatgut ermöglicht werden. Für den Verkauf von Hanfpflanzen/-stecklingen gelten die gleichen Regeln wie für den Verkauf von Cannabisprodukten.

Neben den Fachgeschäften selbst sollte es auch anderen Gastronomen erlaubt werden, den Konsum von Cannabis zu gestatten, sofern der Zugang zur Lokalität nur Erwachsenen erlaubt ist. Beim Rauchen von Cannabis in der Öffentlichkeit gelten die gleichen Regeln wie bei Tabak. 

Verbraucherschutz  

Es ist nicht nur der Verkauf von Hanfblüten und Pflanzenteilen legal, sondern auch Konzentrate, von traditionellem Haschisch bis hin zu starken Extrakten. Haschisch und Hanfblüten sollen reine Naturprodukte aus 100 % Hanf sein. Eine THC-Obergrenze ist dabei nicht erforderlich. Wichtiger ist, dass Konsumenten über die Inhaltsstoffe und deren Anteile informiert sind. 

Der Erwerb verschiedener weiterverarbeiteter Produkte aus Cannabis, beispielsweise Edibles, Getränke oder Öle, soll möglich sein. Auch Mischprodukte sind denkbar (z.B. Rauchmischung mit Hanfblüten und Kräutern), solange keine zweite psychoaktive Substanz hineingemischt wird (keine alkoholischen Getränke mit THC, kein Joint mit Tabak).

Auf jeder Verkaufseinheit müssen Angaben gemacht werden zu Herkunft, Produktionszeit, Produktionsmethode (Indoor, Gewächshaus, Outdoor, Anbaumedium) sowie THC- und CBD-Gehalt. Optional können weitere Cannabinoide und Terpene zur Verbraucherinformation angegeben werden. Insbesondere bei essbaren Produkten sind genaue Angaben zur Dosierung notwendig.

Auch zusätzlich zugesetzte Cannabinoide müssen deklariert werden. (Halb-)Synthetische psychoaktive Substanzen, die Cannabinoide nachahmen, aber nicht natürlich in der Pflanze vorkommen, werden ausgeschlossen.

Darüber hinaus gelten auch für Cannabisprodukte die jeweils üblichen Kennzeichnungspflicht, z.B. zur Nettofüllmenge, zu den Nährwertangaben bei Edibles etc., und die auch bei anderen Lebensmitteln/Genussmitteln üblichen Regeln zu Verbraucherschutz und Qualitätsbestimmungen sowie die Kontrollen der Überwachungsbehörden. Diese sollten die Qualität der Waren stichprobenartig prüfen um sicherzustellen, dass die üblichen Grenzwerte für Pestizide, Fungizide, Düngerrückstände und Schimmel bei Raucherzeugnissen wie Tabak auch bei Cannabis eingehalten werden. Entsprechendes gilt für Produkte mit Bio-Siegel.

Mit jeder Verkaufseinheit werden Warnhinweise geliefert, die vor den Risiken bei Schwangerschaft und im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr warnen. Außerdem wird auf das Risiko der Überdosierung bei oralem Konsum und auf mögliche Atemwegserkrankungen durch Rauchen hingewiesen. Dazu kommen Informationen, dass Cannabisprodukte von Kindern fernzuhalten sind und allgemeine Safer-Use-Hinweise (7), z.B. Konsum vorzugsweise per Vaporizer,  kein Mischkonsum mit anderen Drogen, insbesondere Tabak etc.

Jugendschutz

Mit den Einnahmen aus der Cannabissteuer sollten Präventionsmaßnahmen und Hilfsangebote insbesondere für Jugendliche verstärkt werden.

Jugendliche, die mit Eigenverbrauchsmengen oder beim Konsum von Cannabis in der Öffentlichkeit auffallen, werden ebenso wenig bestraft wie Erwachsene und genauso behandelt wie Jugendliche mit Tabak. Bei wiederholter Auffälligkeit hat das Jugendamt die Möglichkeit, die Familie anzusprechen. Das gilt ebenso, wenn im privaten Bereich Hinweise auftauchen, die auf eine mögliche Gefährdung des Kindeswohls hindeuten, z.B. wenn Eltern ihren Kindern schon früh regelmäßigen Cannabiskonsum ermöglichen. Das Jugendschutzgesetz gilt entsprechend wie bei Alkohol bzw. Tabak und muss ggf. mit konkretem Bezug auf Cannabis angepasst werden (8).

Lediglich der kommerzielle Verkauf von Cannabis an Jugendliche mit Gewinnerzielungsabsicht sollte bestraft werden. 

Der Zugang zu den Cannabisfachgeschäften ist nur Erwachsenen gestattet.

Werbung

Werbung für Cannabisprodukte sollte ausschließlich in den Fachgeschäften und in Fachzeitschriften erlaubt sein, wie es für Alkohol und Tabak längst überfällig ist. Auf den Online-Seiten entsprechender Medien und Fachgeschäfte ist Werbung erlaubt, wenn der Zugang zur Seite mit Altersbeschränkung für Erwachsene limitiert ist.

Produktion/Import

Die Produzenten im Inland werden dafür lizenziert und ihre Produktionsstätten stichprobenartig kontrolliert. Das gilt auch für Anbauclubs.

Import aus anderen Ländern - auch traditionellen Produktionsländern wie Marokko, Afghanistan, Nepal, Libanon etc. - sollte möglich sein, sofern dort zukünftig entsprechende offizielle Regulierungen bestehen. Auch hier gelten natürlich die gleichen Vorschriften zu Qualitätskontrollen. Für die Kontrolle der Produktionsstätten sind die Importeure zuständig.

Klimafreundliche Produktion sollte gefördert werden, um den derzeit noch hohen Stromverbrauch durch Indoor-Anbau zu reduzieren.

Besteuerung

Die Besteuerung sollte so gestaltet werden, dass der Staat einerseits gute Einnahmen generieren kann wie bei anderen Genussmitteln und keine Schleuderpreise entstehen, aber andererseits das Schwarzmarktniveau nicht wesentlich überschritten wird. Nur so kann eine Verdrängung des Schwarzmarktes gewährleistet werden. Der hohe Risikoaufschlag illegaler Händler entfällt in einem legalen Umfeld, wodurch Raum für eine Besteuerung entsteht. Die Steuersätze (9) müssen regelmäßig mit Blick auf die Schwarzmarktpreise angepasst werden.

In diesem Rahmen sind unterschiedliche Modelle denkbar. Die Besteuerung kann sich an der Bruttomenge, am Preis und am THC-Gehalt orientieren. Ein Bonus für das ausgleichende CBD ist ebenso denkbar wie ein Bonus für Outdoor-Anbau aus Klimaschutzgründen. Das stellen wir zur Diskussion.

Marktbedingungen

Insgesamt sollten die Marktbedingungen so gestaltet sein, dass auch kleine Anbieter bei Produktion und Einzelhandel eine Chance haben, damit nicht nur große Konzerne produzieren können und nur Einzelhandelsketten die Marktmacht inne haben. Der Konsument sollte die Wahl haben, ob er preiswerte Ware aus der industriellen Produktion oder Bio-Cannabis aus der Region kauft. Der Erwerb von Lizenzen darf zum Beispiel nicht mit zu hohen Kosten und bürokratischen Hürden verbunden sein.

Eigenanbau und Anbauclubs

Der Eigenanbau von Cannabis zur Deckung des eigenen Konsums sollte ohne den Erwerb einer besonderen Lizenz und ohne Zahlung von Steuern legal möglich sein. 

Um den Eigenanbau von kommerzieller Produktion abzugrenzen, sind diverse Modelle von Obergrenzen denkbar (Anzahl der Pflanzen, Quadratmeter des Anbaus, Wattzahl der Lampen bei Indoor-Anbau, Gesamtmenge der legal zu lagernden Ernte), die wir zur Diskussion stellen.

Die unentgeltliche Abgabe bzw. das Verschenken von kleinen Mengen Cannabis an erwachsene Freunde, z.B. aus eigenem Anbau ist erlaubt.

Im Rahmen dieses privaten Eigenanbaus sollten auch Anbauclubs wie in Spanien und Uruguay möglich sein, in denen gemeinsam angebaut und die Ernte an die Mitglieder ausgegeben wird. In entsprechenden Vereinsräumlichkeiten sollte der Konsum vor Ort möglich sein.

Amnestie

Alle Menschen, gegen die ein Strafverfahren ausschließlich wegen Besitz, Anbau, Handel etc. von Cannabis geführt wurde und die sich sonst nichts weiter zuschulden haben kommen lassen (keine Gewalt etc.) müssen vollständig rehabilitiert werden. Einträge in behördlichen Akten und Computern sind zu löschen, noch offene Gefängnisstrafen sind zu erlassen, Berufsverbote aufzuheben. Alle, die solche Nachteile durch die Prohibition hatten und deren Handeln nach der Legalisierung legal wäre, müssen von dieser Amnestie erfasst werden.

Führerschein

Im Zuge der Legalisierung ist im Verkehrsrecht eine Gleichbehandlung (10) von Cannabis mit Alkohol einzuführen. Wir fordern daher die Streichung von Cannabis aus der Anlage § 24 a StVG und die Erhöhung des THC-Grenzwertes auf 5-10 ng analog zur Promille-Grenze bei Alkohol sowie eine Angleichung der Sanktionen.

Auch hier gilt das Prinzip der Amnestie: Wer vor Inkrafttreten der neuen Regelungen seinen Führerschein wegen einer Fahrt mit unter 5 ng verloren hat, erhält die Fahrerlaubnis zurück.

Evaluierung

Für die Evaluierung der Legalisierung von Cannabis nach einigen Jahren sollten schon Daten erhoben werden, bevor die Fachgeschäfte eröffnen. Nur so ist der Einfluss der Legalisierung messbar. Dabei dürfen nicht nur gesundheitsbezogene Themen und Konsumprävalenzen berücksichtigt werden, sondern auch z.B. traumatische Erfahrungen durch Hausdurchsuchungen, sozialer Rückzug, Jobprobleme, Verkehrsunfälle mit Todesfolge, Gewalttaten und die Sicht der Betroffenen auf Staat, Politik, Parteien und Polizei. Auch die Auswirkungen des Konsums von Cannabis mit Streckmitteln oder synthetischen Cannabinoiden müssen untersucht werden. Eine genauere Analyse gefährlicher Zusatzstoffe auf dem Schwarzmarkt und eine Betrachtung der Fälle von Lungenkrankheiten bei jungen Menschen sowie der Einweisungen von Cannabiskonsumenten in psychiatrische Einrichtungen im Zeitraum von 2000 bis vier Jahre nach Einführung der Shops wären zum Beispiel hilfreich.

 

Das Eckpunktepapier des Deutschen Hanfverband hier als PDF.

 

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Fußnoten

(1) Die Grünen im Bundestag, Entwurf eines Cannabiskontrollgesetzes, Version von 2018 - http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/008/1900819.pdf

(2) Homepage Cannabis Normal! Konferenz - https://cannabisnormal.de/

(3) Bei einer überschaubaren Zahl von lizenzierten Fachgeschäften wäre die Einhaltung dieser Regel kontrollierbar - im Gegensatz zu den aktuell extrem vielen Alkohol-Verkaufsstellen.

(4) Wir halten eine Mengenbegrenzung pro Verkaufsvorgang und für den Besitz in der Öffentlichkeit nicht zwingend für notwendig, bei Alkohol gibt es schließlich auch keine Obergrenze und wir erwarten keinen Weiterverkauf in größerem Umfang von Ware aus den Fachgeschäften. Um die staatliche Kontrolle des Marktes aufrecht zu erhalten und Steuerhinterziehung durch Schwarzverkäufe zu vermeiden, halten viele aber eine Obergrenze für notwendig. Das hilft nach deren Ansicht, zwischen Eigenverbrauch und Handel zu differenzieren. Jedenfalls dürfte eine Regelung ganz ohne Obergrenze schwer durchsetzbar sein. Denn international gibt es kein einziges Beispiel ohne eine Obergrenze für privaten Cannabisbesitz. Unser Mengenvorschlag von 50 Gramm ist weniger restriktiv als die meisten in Deutschland diskutierten Vorschläge (bzw. geltenden Regelungen) oder die aktuell eingeführten legalen sieben Gramm in Malta, entspricht aber den ein bis zwei Unzen, die in US-Staaten mit Cannabislegalisierung üblich sind.

(5) Die Rechtsauffassung der Bundesländer für die Ausführung der Alterslegitimation laut Jugendschutzgesetz ähnelt sich, hier das Beispiel Niedersachsen: Obersten Landesjugendbehörde Niedersachsen: Rechtsauffassung und Praxishinweise der Obersten Landesjugendbehörden zum (Online-)Versandhandel gemäß dem Jugendschutzgesetz (JuSchG) - https://www.ms.niedersachsen.de/download/62657

(6) Ausführungsbeispiel für Online-Händler zum Handel mit Tabakwaren und anderen nikotinhaltigen Erzeugnissen gemäß §10 JuSchG und Tabakerzeugnisgesetz - https://www.haendlerbund.de/de/ratgeber/branchen/3754-tabakverordnung-tpd2

(7) DHV: Safer Use - https://hanfverband.de/cannabis-safer-use

(8)  Informationsbroschüre des Bundesministeriums für Familie und Jugend, Jugendschutz verständlich erklärt, S.31 ff.- https://www.bmfsfj.de/resource/blob/94070/ac4c6f22016c4ddc51b468cd2cb767...
§ 1626 BGB - Elterliche Sorge, Grundsätze - https://dejure.org/gesetze/BGB/1626.html
§ 10 JuSchG - https://www.gesetze-im-internet.de/juschg/__10.html

(9)  DICE-Instititut/Justus Haucap, Studie: Fiskalische Auswirkungen einer Cannabislegalisierung in Deutschland: Ein Update, 16.11.2021 - https://hanfverband.de/sites/default/files/cannabis-final-2021.pdf

(10) Erläuterungen und Beispiele für die derzeitige Ungleichbehandlung und Diskriminierung von Cannabiskonsumenten im Straßenverkehr: DHV, 24.02.2022: Cannabis & Führerschein: DHV-Stellungnahme zu Anhörung im Bundestag - https://hanfverband.de/nachrichten/news/cannabis-fuehrerschein-dhv-stell...
DHV Führerscheinkampagne "Klarer Kopf. Klare Regeln!" - https://fuehrerscheinkampagne.de/

 

 

Kommentare

Ein großer Traum, endlich mal mit dem Auto wohin fahren wo gute Musik spielt, ohne die Angst im Nacken vor den Grünen. Ach, die sind ja plötzlich blau.

Also finde die Vorlage perfekt und wenn es so kommt wäre es optimal. Außer bei Import könntet ihr usa und Portugal noch hinzufügen weil die erfüllen unsere Standards eh schon und so könnten die Bedarfe gedeckt werden

Anbauclubs wäre schlecht zu kontrollieren und könnten Massenweise unversteuerte Ware für Clubs und Shishabars produzieren. Die Mitglieder würden wohl nichts mitbekommen, wenn öfters ein paar Kilos abgezweigt würden. Ich bin gegen die Mafia und jetzt auch gegen Anbauclubs.

Top! Nehme ich genau so gerne ab. Alles angesprochen was wichtig und richtig ist. Vielen Dank nochmal an Alle die sich so viel Mühe machen.

Super Dokument!

Eine Anmerkung zum "Jugendschutz": Ihr schreibt "Lediglich der kommerzielle Verkauf von Cannabis an Jugendliche mit Gewinnerzielungsabsicht sollte bestraft werden." Das finde ich gut, aber was ist mit Erwachsenen, die Jugendlichen etwas "mitbringen", selbst wenn damit keine "Gewinnerzielungsabsicht" verfolgt wird? Ich finde auch das gehört "bestraft".

Gruß, Cookie

Ich denke, dass ist mit allen so. Selbst Zigaretten oder Alkohol können ja von "Erwachsenen mitgebracht" werden. Wie das Bestrafungsmodell da Funktioniert sehen wir ja. Das Verbotene ist der Reiz und deshalb ist und bleibt das Verbot das Problem.

Da ist auch was dran. Trotzdem würde ich bei allem, auch bei Tabak und Alkohol, eine Verantwortung bei Erwachsenen sehen... das aber zu bestrafen ist vermutlich genau so wenig hilfreich. Ich bin da echt unschlüssig :).

Sehr gute Arbeit! Nichtsdestotrotz hätte ich noch einen Punkt der mir persönlich sehr wichtig ist. Die Anpassung der THC Grenzwerte im Straße sollte auch unabhängig von einer Legalisierung in den entsprechenden Resorts angegangen werden. Hier sollten wir nicht auf den Weg der Legalisierung warten, sondern des Thema direkt umsetzen was durchaus gut möglich ist.

Klasse so! Finde ich sehr gut ausgearbeitet. Auch die angesprochenen Vorschläge hinsichtlich Alkohol und Nikotin. Ich denke in vielerlei Hinsicht sollten Drogen stärker reguliert sein, so lange es angemessen und gerecht ist. Wie beispielsweise effektive Maßnahmen zum Jugendschutz: Werbeverbot und Fachgeschäfte für SÄMTLICHE psychoaktive Substanzen.

Nun,
zunächst einmal einen herzlichen Dank an das Ganze Team für die unermüdliche Arbeit, uns als Endverbraucher in Sachen Cannabis unterstützen.
Als Konsument will ich euren erarbeiten Eckpunkten komplett zustimmen.
In den Verkaufsstellen müssen erfahrene Personen sein. Denn....
Nur wer weiß wie es wirkt bzw. welche Konsequenzen bei übermäßigem Konsum entstehen, kann die Brüder und Schwestern verstehen und passend beraten.
So zu sagen auf du und du...
Nochmals herzlichen Dank für eure Arbeit!
LG
Schneider

Hallo,

Ich gehe davon aus, dass ihr euch besser mit den Risiken auskennt als ich.
Sind wir mit einer Legalisierung ab 18 Jahren auf der sicheren Seite oder wäre eine Legalisierung ab 21 Jahren die bessere Wahl?
Das ist vielleicht nicht der populärste Punkt aber wenn es dazu Studien gibt(?),
fände ich es eine starke Position für den DHV sich eindeutig für die Gesundheit zu positionieren.

Danke für eure Arbeit

Freundliche Grüße

... aber unsere Volljährigkeit schon und sie beginnt mit 18 - ich bin 53, soll "mir" also egal sein, aber 21 birgt genau so das "Risiko der Hirnenticklung", auf das Du vermutlich hinaus willst. Dann müsste das Mindestalter 25 sein, oder besser gleich 50, man weiß ja nie :). Aber das ist alles nicht mit dem GG vereinbar. Daher ist das Mindestalter für den Konsum der Einstieg in die Volljährigkeit.

Aber so sehr wie sie immer tun ist die Gefahr nun auch wieder nicht. Wenn du okay bist, und das sind die Meisten, dann weißt du auch, dass es ein zu viel gibt - oder besser ein "nicht zu dieser Zeit", aber zu einer anderen.

Hallo Cookie,
danke für die Antwort.
Genau, ich hatte die Gehirnentwicklung im Kopf.
Ich würde in Frage stellen, dass das Risiko bei 21 bzw. 25 Jährigen genauso hoch ist wie bei 18 Jährigen.
Ich fände es sinnvoller zu sagen 0,x?% konsumbedingte Schäden sind vertretbar.
Wenn man belastbare Zahlen dazu hat kann man ein Mindestalter bestimmen. (Darf auch gerne bei 18 liegen)
Das erscheint mir deutlich besser als die Volljährigkeit zu nutzen.

Was daran nicht mit dem GG vereinbar ist verstehe ich noch nicht ganz. Meinst du da einen bestimmten Artikel?

Mich persönlich betrifft das Mindestalter auch nicht. Ich finde es nur wichtig die Position an der Stelle besser zu begründen als "Völljährig mit 18 - das war seit 1949 noch nie falsch"

Wir lösen uns ja auch an vielen Stellen von der Volljährigkeit als Grenze: Bier und Wählen ab 16, Führerschein mit 17, Alkohol am Steuer ab 21, Bundespräsident sein ab 40, Rente mit 67 :P
Warum das dann in diesem Fall als gesetzt angesehen wird verstehe ich nicht.

Liebe Grüße

... was ich ggf. empfehle, aber "dürfen" mit 18 auf jeden Fall. Doch, es gibt eine Chance an einer Psychose zu erkranken mit 14 wie mit 30. Mit oder ohne Cannabis. Wenn überhaupt, betrifft das ganze nur 0.x% der User, die Jugendlichen mit gerechnet bis rauf zum Rentenalter. Und das ist in einem ungeregelten Schwarzmarkt, den wir jetzt haben. Es hat mir dennoch nicht geschadet und meinen Freunden auch nicht. Begonnen haben wir als Jugendliche, eben WEIL es "total verboten" war. Das wird dann nachlassen, wenn es endlich legal ist, jedoch nicht erst mit 21 oder noch später. Ich halte das für durchaus kontraproduktiv, da das "Verbot" bis zu dem Alter auch situationsgerecht sein muss, sonst wird es nicht ernst genommen (wie heute) und der Schwarzmarkt wird nicht ausgetrocknet. Hinzu kommt: Bier mit 16 aber Cannabis mit 21? Das erscheint mir ebenfalls Quatsch und gehört geändert (der Umgang mit Alkohol sowieso - was soll das, den 40%+ Stoff geradezu im Supermarkt unaufdringlich angeboten zu bekommen? Daher sehe ich das ganz entspannt :)).

Gruß, Cookie

Cookie schrieb:
Doch, es gibt eine Chance an einer Psychose zu erkranken mit 14 wie mit 30. Mit oder ohne Cannabis.

Das ist eine Rechnung mit Wahrscheinlichkeiten. Es besteht die Chance überfahren zu werden in der 30er Zone wie bei Tempo 100 km/h. Deshalb ist es trotzdem eine blöde Idee vorm Kindergarten Tempo 100 vorzugeben.
Bei Cannabisfakten.de gefunden:
"Je niedriger das Einstiegsalter, desto höher das Risiko, dass die persönliche Entwicklung behindert und die Hirnentwicklung negativ beeinflusst werden kann."
Damit ist die Wahrscheinlichkeit bei 14 Jährigen eben höher als bei 30 Jährigen.

Cookie schrieb:
Es hat mir dennoch nicht geschadet und meinen Freunden auch nicht. Begonnen haben wir als Jugendliche, eben WEIL es "total verboten" war. Das wird dann nachlassen, wenn es endlich legal ist, jedoch nicht erst mit 21 oder noch später. Ich halte das für durchaus kontraproduktiv, da das "Verbot" bis zu dem Alter auch situationsgerecht sein muss, sonst wird es nicht ernst genommen (wie heute) und der Schwarzmarkt wird nicht ausgetrocknet.

Natürlich sollte bei einer wissenschaftlichen Betrachtung der Frage auch berücksichtigt werden wie wirksam das Ganze dann wäre. Ich weiß nicht wie viele Freunde du hast aber ich halte das nicht für repräsentativ.

Dass die Regeln bezüglich Alkohol in keiner Relation zu Cannabis stehen ist glaube ich allen klar.

Nur um das nochmal deutlich zu machen: Ich habe absolut nichts gegen die Grenze von 18 Jahren. Ich finde es wichtig stichhaltige Argumente für sowas zu haben. Wenn ich gegen die Legalisierung wäre würden mich die Argumentation nicht überzeugen.
Ich fände eine wissenschaftliche Betrachtung der Wahrscheinlichkeiten überzeugender.

Liebe Grüße <3

Ich würde als "Gegner der Legalisierung" keiner "Studie" trauen, die sich dafür auspricht. Das war so und wird wohl ewig so sein. Aber DAS soll uns nicht abhalten, die Legalisierung ist längst beschlossene Sache. Nur wie muss noch geklärt werden, und dabei steht das Mindestalter von 18 Jahren nicht in Frage.

LG, Cookie

Von einem unbelehrbaren Gegenüber sollte man sich nicht von guten Argumenten abhalten lassen.

Sonst argumentiert man völlig sinn- und haltlos mit dem Gesetzen die es nicht gibt und stellt Dinge als außer Frage dar obwohl sie hier zur Debatte gestellt werden.

Liebe Grüße

Nun ja... unbelehrbar würde ich nicht sagen, aber "schwierig von einer Überzeugung los zu bekommen" vielleicht. Argumente habe ich aber zuhauf geliefert, Du bist nur nicht darauf eingegangen. Da kann man also die Unbelehrbarkeit gerade anders herum sehen :).

Übrigens das "nicht in Frage stehen" bezieht sich auf die Politik. Du hast die Frage gestellt, nicht die Politiker. Für die steht fest, dass es 18 ist.

Dann reden wir gerade wahrscheinlich komplett aneinander vorbei.

Cookie schrieb:
Übrigens das "nicht in Frage stehen" bezieht sich auf die Politik. Du hast die Frage gestellt, nicht die Politiker. Für die steht fest, dass es 18 ist.

Ich bin hier weil der DHV um Feedback zu seinem Positionspapier gebeten hat.(https://www.youtube.com/watch?v=2n1bBX0QeRY 8:20)
Also stehen gerade alle Punkte die in diesem Positionspapier zur Diskussion. (dazu gehört auch das Mindestalter von 18 Jahren)
Selbst wenn sich alle Politiker der Welt beim Mindestalter von 18 einig wären können wir hier diskutieren was im Positionspapier des DHV dazu stehen sollte.

Cookie schrieb:
Argumente habe ich aber zuhauf geliefert, Du bist nur nicht darauf eingegangen. Da kann man also die Unbelehrbarkeit gerade anders herum sehen :).

Dein erstes Argument das ich gefunden habe war:

Cookie schrieb:
Dann müsste das Mindestalter 25 sein, oder besser gleich 50, man weiß ja nie :). Aber das ist alles nicht mit dem GG vereinbar. Daher ist das Mindestalter für den Konsum der Einstieg in die Volljährigkeit.

Ich habe dann versucht darauf einzugehen:
Hattori Hanzo schrieb:
Was daran nicht mit dem GG vereinbar ist verstehe ich noch nicht ganz. Meinst du da einen bestimmten Artikel?

Also, dass ich nicht darauf eingegangen bin stimmt so nicht.
Eine Antwort habe ich keine gefunden. Habe ich die überlesen?

Kannst du mir bitte nochmal dein bestes Argument nennen auf das ich nicht eingegangen bin?
Ich würde das gerne nachholen. :)

Gut... mein "bestes" Argument auf das Du nicht eingegangen bist ist, dass die Sache kontraproduktiv wäre, weil das Alter von 21 einigen Leuten zu spät ist (und nicht situationsgerecht, weil Cannabis nicht "so'n schlimmes Zeugs" ist, wie gerne getan wird), es also trotzdem probieren würden und somit der Schwarzmarkt - wo sollten sie es sonst auch herbekommen - nicht austrocknet. Das Alter von 18 Jahren ist nun einmal das Alter des Erwachsenwerdens bzw. -seins, und nicht das von 21.

Das beste Argument in deinem Post finde ich, dass so der Schwarzmarkt evtl. nicht ausgetrocknet wird. Deshalb möchte ich darauf zuerst antworten.
Ich habe mit folgendem Satz versucht darauf einzugehen:

Hattori Hanzo schrieb:
Natürlich sollte bei einer wissenschaftlichen Betrachtung der Frage auch berücksichtigt werden wie wirksam das Ganze dann wäre.

Ich führe das gerne nochmal genauer aus:
Wir sind uns glaube ich einig, dass eine Altersgrenze wichtig ist.
Es geht also nur noch darum wo die am besten liegen sollte. (Ich verstehe dich so, dass du dafür argumentierst, dass die Grenze bei 18 Jahren liegen sollte)
Ich stimme dir zu. Um den Schwarzmarkt auszutrocknen sollte die Grenze möglichst niedrig liegen.
Das Gesundheitliche Risiko spricht dafür die Grenze eher etwas höher anzusetzen.
Das ist also eine Abwägung von mehreren Faktoren.
Und ich glaube, dass wir für viele Faktoren (dazu zähle ich auch die Austrocknung des Schwarzmarktes) eine ganz gute Datenbasis haben um die Fragen wissenschaftlich zu beleuchten. Das wird natürlich eine gewisse Unschärfe haben und es wir auch nicht eine richtige Antwort geben. Aber es gibt viele Länder die auf unterschiedliche Arten legalisiert haben und ich finde es sinnvoller zu schauen was bei denen passiert ist und daraus zu lernen.

Zu den anderen Punkten in deinem Post: (ich verstehe bei keinem davon wie du von der Aussage zu dem Schluss kommst, dass 18 das richtige Alter ist)
"weil das Alter von 21 einigen Leuten zu spät ist" - das kann ich über jedes Alter sagen

"weil Cannabis nicht "so'n schlimmes Zeugs" ist, wie gerne getan wird" "- ich glaube immernoch wir sind uns einig, dass es schlimm genug ist, dass wir eine Altersgrenze brauchen. Also ist die Frage wie schlimm es wirklich ist. Ich werbe immernoch dafür das wissenschaftlich zu beleuchten.

"Das Alter von 18 Jahren ist nun einmal das Alter des Erwachsenwerdens bzw. -seins, und nicht das von 21" -
Warum spielt das Erwachsensein in Bezug zu Cannabis eine Rolle? (Wenn du Gesundheitliche Risiken meinst stimme ich zu - dann verstehe ich aber nicht warum wir nicht einfach darüber sprechen statt übers Erwachsenwerden)

Habe ich deine Punkte richtig verstanden und angemessen gewürdigt?
Mein einziger Punkt in der ganzen Diskussion ist, dass man das datenbasiert betrachten sollte und kein Schätzeisen oder eine Altersgrenze von einem ganz anderen Thema nutzen sollte. (NICHT dass ich eine Grenze von 21 will)
Hast du meinen Punkt verstanden und sind wir uns da vielleicht einig?
Eigentlich glaube ich nicht, dass das eine besonders kontroverse Meinung ist.

Ich bin ja der Meinung, das man das NICHT datenbasiert klären sollte, sondern juristisch-freiheitlich motiviert. 18 Jahre ist das Alter für Volljährigkeit in Deutschland. Ab jetzt schreibt einem keiner mehr vor, was man zu tun oder zu lassen hat - sofern es niemandem schadet (bzw. so sollte es sei). Das schließt auch ein, dass man dann Rauchen, Vodka trinken und kiffen darf bzw. dürfen sollte, wohl wissentlich, dass es ein Gesundheitsrisiko darstellt.

Da anhand von Studien rumzurechnen und ein optimales Alter für minimale gesundheitliche Risiken zu bestimmen finde ich unsinnig, sofern es über der Volljährigkeit liegt. Machen wir ja bei Tabak, Alkohol oder Auto fahren auch nicht.

Hallo Oiram,

Könntest du mir helfen zu verstehen was du mit "juristisch-freiheitlich" meinst? Google konnte mir da nicht helfen.

Deine Definition von Volljährigkeit ist mir auch neu.

Wenn man sich einfach dogmatisch an eine 18-Jahre-Grenze halten möchte weil die irgendwann jemand für ein anderes Thema festgelegt hat dann halte ich das für ein schwaches Argument.

Den Vergleich zu Tabak und Alkohol finde ich an dieser Stelle unpassend. Nur weil wir es bei anderen Drogen suboptimal handhaben müssen wir das bei Cannabis ja nicht auch so machen.

Ich finde auch nicht, dass wir ein "optimales Alter für minimale gesundheitliche Risiken" berechnen müssen. Aber ich fände es wichtig eine Altersgrenze bei der man sagen kann, dass die Risiken vertretbar sind zu finden. Und um diese Risiken zu kennen lässt sich eine wissenschaftliche Betrachtung nicht vermeiden.

[quote=Hattori Hanzo]Hallo,

Ich gehe davon aus, dass ihr euch besser mit den Risiken auskennt als ich.
Sind wir mit einer Legalisierung ab 18 Jahren auf der sicheren Seite oder wäre eine Legalisierung ab 21 Jahren die bessere Wahl?
Freundliche Grüße[/quote]

Ich denke, das wird ein wichtiger Teil der Verkäuferschulung werden, Junge Menschen unter 25 Jahren vom Konsum abzuhalten oder zumindest auf einen seltenen, moderaten Konsum hinzuweisen, da sich das Gehirn noch nicht vollständig ausgeformt hat. Ist aber letztendlich jedem Erwachsenen selbst überlassen, mit was er sich schädigen möchte.

Hanfige Grüße
FraFra

Machen wir das bei Tabak auch so?
Bei Alkohol?

Ne. Da habe ich auch noch nie von gehört, dass jemand das fordert. Schadet Alkohol nicht dem Gehirn in der Enwticklung? Ab 18 ist man volljährig und für sich selbst verantwortlich - das schliest das Recht auf eine selbstbestimmte Risikobereitschaft mit ein.

Ich denke auch ab 21 Jahren wäre Sinnvoll und nicht ab den 18 Lebensjahr.
Und die Abgabe von Alkohol gleich mit auf 21 Jahren hochgesetzt.

Danke für den Diskussionsbeitrag.

Ich finde auch, dass man diese Frage 18/21 in den Raum stellen kann. Erst mit 21 tritt die vollständige strafrechtliche Verantwortlichkeit ein, erst mit 21 fällt die Null-Promille-Grenze beim Führerschein...

Ich stimme hier ebenfalls zu, dass die Forderung des DHV sich an wissenschaftlicher Studienlage orientieren sollte, sowohl was die gesundheitliche als auch die strafrechtliche Risikoabwägung betrifft. (Ich wünschte, das würde in der Politik insgesamt eine größere Rolle spielen)

Ist die Studienlage dafür nicht ausreichend, plädiere ich für 18 und wünsche mir, dass wir fordern, genau diese Punkte wissenschaftlich zu untersuchen und die Regelung ggf. anzupassen.

Wenn es belastbare Aussagen aus guten Studien gibt, die sowohl die eine als auch die andere Forderung unterstützen, z.B. Psychoserisiko mit 18 signifikant höher als mit 21 und Schwarzmarkt-Nachfrage bei Erlaubnis ab 21 signifikant höher als bei Erlaubnis ab 18, dann haben wir eine echte Abwägungssituation, über die wir diskutieren müssen.

Wenn die Studienlage dem nicht völlig widerspricht, bin ich für 18, wobei ich eine gezielte und unübersehbare Aufklärung und Beratung über die Nachteile und Risiken frühzeitigen Konsumeinstiegs, frühzeitigen regelmäßigen Konsums oder gar eines frühzeitigen starken Konsums für zwingend erforderlich halte.

Zeigt die Studienlage aber überwältigend und signifikant auf, dass die gesundheitlichen Risiken mit 21 erheblich niedriger sind als mit 18, sollten wir 21 fordern und die Aufklärung über diesen Unterschied verstärken.

Diesen Standpunkt vertrete ich aus der Überzeugung und Hoffnung heraus, dass Aufklärung langfristig nachhaltiger wirkt als Verbote und notwendige Verbote nur dann funktionieren, wenn sie sehr gut begründet werden.

LG Geoforst

Beim Import sollte der Passus reingeschrieben werden, dass nur mit Staaten mit anerkannter Regierung Handel getrieben werden darf. Explizit afghanistan sollte da meiner Meinung nach aktuell rausfallen.

zu beachten sind Fehler wie: hohe Eintrittsbarrieren, begrenzte lizenzen pro Bundesstaat und mehrere Lizenzen pro Person! Das sind die Probleme die den Amis jetzt haben!!!

1.der transport von 50 gramm -getrockneten(bitte ergänzen)- hanfblüten, sonst wird es unmöglich sein zb. Frische ernten/blattmaterial etc zu transportieren.
2.zum thema führerschein/arbeitsrecht bitte ergänzen: bei sicherheitsrelevanten berufen, bzw bei manchen firmen werden heute noch drogentests gemacht,(man muss teils bei vertragsbeginn im arbeitsvertrag unterschreibrn, dass man mit drogentests einverstanden ist) welche sich auf den cooh cannabis wert berufen. Dh diese urintests können trotz 8t wöchiger abstinenz zu einer kündigung führen, sobald mehrmaliger konsum vermutet wird, was ab einem cut off wert von 50 ng/ml angenommen wird. Daher bitte eine regelung ergänzen für den konsum in sicherheitsrelevanten bereichen, so dass sichergestellt ist, ab wann/ab wann nicht, man gekündigt werden kann.
Lg

Nur positive und gute Punkte. Die Ausführung ist machbar und gut strukturiert. Punkte wurden gut bedacht und einige kritische Punkte bearbeitet.
Alle möglichen Anpassungen wurden gemacht und auch für die Verkehrsordnung git geregelt. Auch der Vorschlag momentane Führerscheinentzüge etc. neu zu bearbeiten und zu entlassen find ich sehr gut.
Keine einzigen schlechten Punkte.

Zum Punkt "Cannabis-Produktion" in Deutschland, für den Konsum-Bereich, wäre es sinnvoll, deutsche Landwirte einzubinden, damit die Produktion quantitativ und qualitativ nicht aus dem Ruder läuft.
Für diese Einbindung wäre es sinnvoll, für Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe vorzuschreiben, seit mindestens 4 Jahren vor zukünftigem Lizenzerhalt in einer landwirtschaftlichen Krankenkasse Mitglied zu sein. So würde verhindert, dass dubiose Hersteller, mit Kapital unbekannter Herkunft, einen Markt eröffnen und zu fachlich ausgewiesenen Herstellen in Konkurrenz treten. MeCaDt

Gefällt mir, allerdings fehlt mir angesichts immer wieder auftauchender Forderungen, Cannabisprodukte mit einem Maximalwert von THC zu versehen, ein entschiedenes und begründetes "Nein!" zu dieser Forderung.
Würde der THC-Gehalt bei z. B. 15 % gedeckelt werden, wie es die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) fordert, hätte die organisierte Kriminalität viel zu feiern. Heutzutage ist es kein Kunstwerk, THC-Konzentrationen von 20 - 30 % zu erreichen, auch im Hobby-Anbau. In Amerika gehen die Werte von Marihuana teils weit über 30 %, Konzentrate über 90 % THC sind auch kein Problem mit dem nötigen Know How. Vor allem regelmäßige Konsumenten wollen eher stärkere Sorten und würden sich nicht mit 15 % THC zufrieden geben.
Auf diesem Weg könnte auch der Eigenanbau in Frage gestellt werden, da man noch nicht mal einen grünen Daumen braucht, um 15 % im Gras zu knacken.
Bei einem nicht-tödlichen Wirkstoff sollte jeder Erwachsene selbst entscheiden können, welche Konzentrationen er in welcher Menge zu sich nimmt! Entsprechende Warnhinweise für potente Produkte sind dennoch sinnvoll, vor allem für Konsumenten mit wenig Erfahrung.
Ebenso halte ich die gelegentlich aufkommende Forderung nach einem Mindestanteil von CBD für falsch. Wer CBD-reiche oder ausgeglichene Sorten möchte, soll sie natürlich kaufen oder anbauen können. CBD ließe sich natürlich auch zusätzlich konsumieren. Aber eine Bevormundung ist auch hier strikt abzulehnen!

Volle Zustimmung von meiner Seite zu dem Punkt!

Das sehe ich genauso, eine Obergrenze für THC wäre wie eine Koffein-Grenze für Kaffee - es sei jedem selbst überlassen, ob er sich angenehme 7 Löffel auf ne Kanne haut, oder ne Brühe kocht die einem die Zähnägel hochrollt :) Die Obergrenze halte ich auch deshalb für Problematisch, da somit sämtliche Konzentrate oder Edibles hinten runterfallen. Ich will THC-Gummibärchen in D, das halbe das ich mal hatte in den USA war der Knaller :)

Edibles sind zwar nicht mein Ding, aber für mich gibt es auch keinen ernstzunehmenden Grund dagegen.
Ein Verbot hochpotenter Extrakte wäre auch aus einem anderen Grund hinfällig: solche Extrakte kann man sich kinderleicht und günstig mit eher mittelmäßig potentem Cannabis aus dem Fachgeschäft (z. B. mit 10 - 15-prozentigem Gras) selbst herstellen.

Ich hoffe, dieses Anliegen dringt samt Argumentation zu allen Gruppierungen, Verbänden und Politikern durch, die das Gesetz letztendlich erstellen.
Denn von einer geforderten THC-Obergrenze habe ich leider schon sehr oft gelesen. Oft wird dann klassisch mit dem (meiner Meinung nach zu vernachlässigendem) Suchtpotential und Psychosen argumentiert. Angeblich gibt es in großen Städten, in denen hochpotentes Cannabis zur Verfügung steht, eine erhöhte Zahl an Psychotikern.
Allerdings ist erwiesen, dass es in großen Städten mehr Psychotiker gibt als in ländlichen Gegenden, unabhängig vom Cannabis. Eine plausible Erklärung liegt in den Umwelteinflüssen von Städten begründet (Reizüberflutung, Hektik, Stress, kaum Ruhe etc.).
Je nach Erhebung gibt es im ländlichen Raum ca. 1 Prozent Psychotiker, gemessen an der dortigen Bevölkerung. In Städten sind es ca. 1,5 Prozent.
Egal wie man's dreht und wendet: THC-Obergrenzen sind sinnlos und kontraproduktiv.

Eine Maximalgrenze ist auch in meinen Augen schwierig, da es zum Einen immer Menschen geben wird, denen die Grenze zu hoch/niedrig erscheint und es zum Anderen doch mehr auf den Einsatz und Umgang mit einem potenten Stoff ankommt, was seine möglichen Risiken betrifft.

Wer z.B. ein starkes Öl/Gras nimmt, dabei weniger Masse verdampft/verbrennt, um auf die gewünschte Wirkung zu kommen, schadet seiner Lunge weniger, als wenn er mehr Masse von einem weniger potenten Träger verdampfen/verbrennen müsste.

Auf der anderen Seite sehe ich in den USA Konzentrate mit 99%THC und frage mich, ob das immer noch so "ungefährlich" ist, wie wir meinen. Ich fänd es zum K*tzen, wenn Cannabis plötzlich wieder als eine gefährliche Droge betrachtet werden würde, weil wir mit Hanf-Äquivalenten von Kokain und Heroin experimentieren (Sorry für den Vergleich, Koka und Mohn sind andere Pflanzen, es sind andere Wirkstoffe, ganz klar, mir geht es um die Potenzierung der Risiken durch Extraktion des wichtigsten Wirkstoffs)...

Vielleicht sollten wir auch in diesem Punkt eine wissenschaftliche Untersuchung der Auswirkungen dieser hochprozentigen Extrakte fordern.

Sollte eine Untersuchung ergeben, dass sich Probleme mit diesem Teil des Marktes ergeben, bin ich dafür, dass man den Verkauf des SEHR starken Stoffs (z.B. >40%, wenn Studien hier eine sinnvolle Grenze aufzeigen) doch eher den Apotheken zu medizinischem Gebrauch überlässt, bevor uns das ganze Projekt um die Ohren fliegt...

Wer hobbymäßig sein Extrakt gewinnt und sich damit beschäftig, soll das tun dürfen. Wenn der Verkauf von potenten Extrakten aber den den Verkauf von gutem Gras im Fachhandel gefährdet, bin ich auf jeden Fall für eine solche Einschränkung, um den Kernbereich der Legalisierung zu schützen.

LG Geoforst

Ich finde das genauso das es Blöd wäre ne maximal THC Obergrenze von 15% einzuführen.

Sehr geehrtes Team des DHVs,
Zuerst möchte ich mich für Ihren Einsatz bedanken, dass die Stigmatisierung, Pathologisierung, Kriminalisierung, Diskriminierung und systematische Exklusion von Millionen Menschen in Deutschland endlich zum Erliegen kommen vermag. Ich teile die Meinung, dass es einen funktionierenden Jugendschutz, Verbraucherschutz, Qualitätskontrolle, eine objektive Aufklärung und eine Gleichbehandlung in der Führerscheinfrage benötigt. Jedoch habe ich einige (wenn auch eher kleine) Anmerkungen und Vorschläge.
1. Ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass es zu einer flächendeckenden Vernetzung von Cannabis-Fachgeschäften in ländlichen Regionen kommen wird. Daher befürworte ich, die Möglichkeit eines Verkaufs-Lizenzerwerbs von Apotheken in dessen direkten Umkreis (von z.B. 20km) kein, lizensiertes Cannabisfachgeschäft vorzufinden ist. Natürlich können auch Personen in ländlichen Gebieten i.d.R. die vorgeschlagenen Internetangebote nutzen, jedoch würde dies viele, technikunversiertere (insbesondere ältere) Personen ausschließen, ebenso wie Haushalte ohne vorübergehenden oder dauerhaften Internetzugang.
2. Die Wirkung von berauschenden Cannabis-Produkten ist nicht nur von dem CBD- und dem THC-Gehalt bzw. Verhältnis abhängig, sondern von einer komplexen Wechselwirkung verschiedener Stoffe der Cannabispflanze. Diese Entourage-Effekt, sollte daher zumindest in Form einer groben Prognose über die Wirkung/den Rausch ebenfalls angegeben werden. Dies würde u.a. die fachliche Beratung erleichtern können.
3. Der letzte Punkt von mir bezieht sich eher auf eine, künftige Sorge. Im Abschnitt „Jugendschutz“ erwähnen Sie eine Verstärkung von Präventionsmaßnahmen. Im Kerngedanken, kann ich diesem auch voll und ganz zustimmten. Jedoch halte ich es für möglich, dass durch diese recht wage Formulierung die Möglichkeit einer juristisch-pädagogischen Interpretation besteht, in welcher die bisherigen „Strategien zur Aufklärung und Repression“ weiterverfolgt werden. Daher halte ich eine Konkretisierung für notwendig, in welcher Präventionsmaßnahmen (wie Aufklärung) sich an Objektivität und wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren sollen. Bisher verläuft dieser Bereich häufig polemisch, polarisierend, ideologisch, einseitig und stark wertend. Um diesen Kurs zu korrigieren bedarf es einer umfassenden, objektiven Aufklärung über beispielsweise: (1) die Ausgestaltung des konkreten Rauschs (z.B. Wahrnehmung, Verhalten, Veränderungen in Bewertungen und Kognitionen), (2) mögliche, biomedizinische, psychische, wie auch soziale Langzeitfolgen (negative, wie auch positive), (3) die rechtliche Ausgestaltung und (4) Voraussetzungen für einen verantwortungsbewussten, risikominimierten Konsum (siehe u.a. die Studienergebnisse von Christoph Strieder, 2011).
Abschließend möchte ich jedoch erneut bemerken, dass dies am ehesten als Detail-Anmerkungen zu verstehen sind. Im Großen und Ganzen halte ich die von Ihnen vorgestellten Eckpunkte für umfangreich und progressiv, aber auch für realistisch.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Glück und Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich möchte ihn in allen Punkten unterstützen.

Die Produzenten/Erzeuger sollten ihre Produkte bei einem anerkannten Institut untersuchen lassen und die Angaben zu den Terpenprofilen auf der Packung veröffentlichen. Die Kunden werden das mehr und mehr zu schätzen wissen und auch verstärkt nachfragen (Siehe USA)

Zum Vergleich stelle ich mir gerade das Etikett auf einer Wasserflasche vor, mit den obligatorischen Angaben des Fresenius-Instituts.

Problem: Die Werte sind vermutlich von Pflanze zu Pflanze in einer Ernte und von Ernte zu Ernte unterschiedlich und verändern sich vermutlich auch noch nach dem Test durch die Dauer der Lagerung bis zum Verkauf sehr stark. Es wäre vermutlich für kleine Produzenten unwirtschaftlich, bei jeder Ernte (oder sogar Pflanze?) eine volle Analyse durchzuführen, zumal das Ergebnis mit den tatsächlichen Inhaltsstoffen des Produkts, das der Käufer schließlich in Händen hält, eh nicht exakt übereinstimmen wird.

Während ich eine vorschriftsmäßige Angabe bei THC/CBD für notwendig halte, fände ich weitere Angaben zum Terpenprofil also "nur" wünschenswert.

Eine Angabe der Terpenprofile kann - setzt man nicht die extrem anspruchsvollen und teuren Produktionsbedingungen des deutschen Arzneirechts voraus - m.E. nur einem Näherungswert entsprechen und würde mir als Durchschnittsangabe pro Ernte zum Zeitpunkt X gut gefallen, wenn es aber für den Kleinproduzenten unwirtschaftlich wäre, es häufiger als z.B. einmal pro Jahr pro Cannabis-Sorte analysieren zu lassen, wäre ich auch damit zufrieden.

LG Geoforst

Bitte ich will nur bio kaufen. Könnten Pestizide daher auch deklariert werden.

[quote=Anonymous]Bitte ich will nur bio kaufen. Könnten Pestizide daher auch deklariert werden.[/quote]
Verwendung von Pestiziden ist bei Genusscannabis nicht erlaubt und wird deshalb auch nicht deklariert. Importware muss natürlich auf Pestizide getestet werden, aber wenn etwas gefunden wird, kommt es nicht in den Verkauf. Wie bei Biolebensmitteln auch.

Ich finde das eckpunkte Papier super! Das einzige was ich gut finden würde wenn es ergänzt wird - es sollte verpflichtend sein in den Blüten min. 3 der enthaltenen Terpene mit den höchsten Konzentrationen aufzulisten da die Terpene verantwortlich dafür sind wie das High wirkt -sedierend, relaxend,aktivierend oder psychadelisch grob eingeordnet. Man könnte anhand der Terpene Kunden beraten und genau die richtige Sorte mit ihnen finden, es sollte auch möglich sein vorher an den Blüten riechen zu können, mit einem trainierten Geruchssinn kann man die Wirkung der Blüte schon vorrausahnen anhand der Terpene. Sorten mit nur 10% THC können trotzdem mit einem gewissen Terpenprofil stärker wirken als man vermutet. Die Terpene sind der Schlüssel zur Wirkung und sollten als eine der wichtigsten Komponenten angesehen werden nach meiner Meinung.

Beste Grüße

Eine THC-CBD-Analyse ist schon sehr einfach und günstig möglich, aber das Terpenprofil ist von Pflanze zu Pflanze möglicherweise sehr unterschiedlich. Ich bin da skeptisch, ob das überhaupt praktikabel ist. Könnte sein, dass das in ein paar Jahren so gemacht wird, aber spielt jetzt für die Legalisierung keine Rolle.

Hanfige Grüße
FraFra

Definitiv ein gut ausgearbeitetes Dokument, das sich mit meiner Vorstellung fast vollständig deckt.

"noch offene Gefängnisstrafen" würde ich in "noch offene Strafen" umwandeln, und darauf hinweisen, dass eingesparte Kosten für Justiz und Vollzug für Angebote zur >>freiwilligen<< Suchthilfe bei >>sämtlichen<< Substanzen verwendet werden sollten, um denen zu ehrlich zu helfen, die man ja die ganze Zeit mit einer Prohibition schützen wollte.

Verkauf:
-sollte auch unverpackt möglich sein. Man bringt ein Behältnis mit, die Sorte wird abgewogen, darin eingefüllt und man bekommt einen Aufkleber mit den Informationen über die Sorte.
-Fachgeschäfte mit Konsum oder Verkostungsmöglichkeiten sollten separate Räumlichkeiten dafür haben um ungestörte Verkaufs und Beratungsgespräche zu ermöglichen.
-Bei Bio-Siegeln ist das so, dass die Anbieter der Siegel die Qualitätskontrolle durchführen. Eine separate staatliche Kontrolle in dieser Hinsicht ist somit obsolet.

Werbung:
Nur da möglich, wo eine Alterbeschränkung ab 18 Jahre ist. Grund: Das schließt z.Bsp. Gaststätten ab 18 mit ein und Pay-TV-Sender mit Altersbeschränkung.

Besteuerung;
Die Idee mit einem Bonus für ausgleichendes CBD und Outdoor-Anbau ist großartig, sollte aber auch unbeheizte oder mit (an Tagen ohne Sonne) erneuerbaren Energien beheizte Gewächshäuser mit einschließen. Der Bonus könnte über eine Steuererstattung erfolgen.

Der Punkt Produktion für den Verkauf fehlt ganz, daher hier meine Ideen:

Es sollte Großproduzenten und Kleinproduzenten geben.
Für Großproduzenten sollte es eine Schulung geben, die die Einhaltung einheitlicher Anbauregeln sicherstellt. Anbauregeln könnten sein: kein chemischer Dünger, möglichst wenig Strom, am besten aus erneuerbaren Energien verwenden und auch normale Arbeitsmarktregeln, wie die Behindertenquote.
Bei kommerziellen Kleinproduzenten sollte es weniger streng zugehen, eine kurze Schulung darüber, was nicht erlaubt und ungesund ist, sollte genügen.
Die Überwachung der Einhaltung dieser Regeln und Gesetze sollte wie beim Weinanbau oder Hopfenanbau erfolgen. Warum Kleinproduzenten ? Für besondere Spezialitäten, analog zu kleinen Craft-Beer Brauern, aber auch damit "Lieschen Müller" mit grünem Daumen legal ihre Rente aufbessern kann

Ich entscheide hier nichts und die Regeln für den Anbau liegen noch komplett im Nebel, aber ich kann schon jetzt vorhersagen, dass es keine Kleinproduzenten geben wird, die ein paar Quadratmeter Hanf an den Staat verkaufen. Das ist nicht wirtschaftlich. Es werden etwa 400 Tonnen Hanfblüten pro Jahr in DE benötigt. Nicht alles wird aus DE kommen.

"...aber ich kann schon jetzt vorhersagen, dass es keine Kleinproduzenten geben wird, die ein paar Quadratmeter Hanf an den Staat verkaufen...."
Nicht an den Staat sondern an das nächste Fachgeschäft im der Nähe.

Da muss ich leider Widersprechen. Cannabis wird auch nach der Legalisierung nicht vollkommen Legal sein. Drogen sind keine Handelsware. Cannabisläden werden ihre Ware nur aus Staatlicher Lieferung bekommen. Anders geht es nicht. Knoblauch oder Salat können frei gehandelt werden.

An der Stelle können wir als Community eben widersprechen und sagen staatliche Qualitätskontrolle ist super, aber Produktion und Handel sollten nicht beim Staat liegen sondern bei Fachleuten die sich damit auskennen. Logisch wäre eine Qualifikationdmöglichkeit z.Bsp. bei der IHK einzuführen. Das habe ich schon sn vielen Stellen, au h gegenüber Kirsten Kappert-Gonther gesagt.
Bei den Drogen Alkohol und Tabak ist es ja auch nicht der Staat der Händler, sonde4n gibt den gesetzlichen Rahmen vor und kassiert die Steuern.

Marina Haas schrieb:
An der Stelle können wir als Community eben widersprechen und sagen staatliche Qualitätskontrolle ist super, aber Produktion und Handel sollten nicht beim Staat liegen sondern bei Fachleuten die sich damit auskennen.

Das sehe ich genauso, in den USA ist es auch unter Lizenzvergabe einzelnen Unternehmen möglich ihre eigenen Läden zu beliefern. Die Ausgabestellen sind in den meisten Fällen von einem einzelnen Unternehmen gesteuert, dass im jeweiligen Bundesstaat die Zulassung erhalten hat. Die dürfen nicht Staatsübergreifend handeln dort - aktuell - auch wenn es sich dabei um die gleiche Firma handelt.

Wenn wir den Kleinstbauern einen Nebenerwerb anbieten wollen, dann braucht es Annahmestellen mit Formular und Co: Welche Sorte, Keimdatum oder Klondatum, Welches Medium, Verwendeter Dünger etc. das kann man dann alles angeben und ne Probe dalassen. Wenn keine Verunreiningung oder Mägel festegstellt werden, dann kann angekauft werden... dafür brauchen wir aber noch ne Weile denke ich - erstmal den Eigenanbau für den Eigenbedarf eintüten.

Beim Thema Eigenbau wäre ich übrigens bei einer Quadratmeter lösung. All die Sonderregelungen mit X Pflanzen halte ich für fragwürdig, nachher geht eine ein und die andere ist nen Kerl... da lohnt der Aufwand nicht. Ich würde fast sagen Eigenanbau überhaupt nicht regulieren, bei den Tomaten schaut ja auch niemand wie viele ich anpflanze oder esse. Man brauch sich auch denke ich nicht der Illusion hingeben, dass plötzlich jeder selbst anbaut und für den Staat nichts überbleibt. Nicht jeder hat einn grünen Daumen oder das nötige know how oder Lust zu warten...

Wenn wir 400 Tonnen brauchen, um den Schwarzmarkt auszutrocknen, kann der Bedarf sicherlich nicht nur von Kleinproduzenten oder (zumindest am Anfang) durch deutschen Anbau gedeckt werden. Zustimmung. Nicht nur... aber auch!

Ich wäre dafür, die Regelungen für Produktion, Verarbeitung und Handel so zu gestalten, dass es für kleinere Produzenten zumindest nicht künstlich - d.H. durch überflüssige Hürden - unmöglich gemacht würde, wirtschaftlich zu arbeiten.

Viele kleine Produzenten zuzulassen, hat in meinen Augen erhebliche Vorteile in Bezug auf Qualität und Angebotsvielfalt (gilt für das Produkt, aber auch für die jeweiligen Arbeitsumfelder!) und auch die Menge möglicher Arbeitsplätze (+ Steuereinnahmen) in den einzelnen Kommunen.

Darum möchte ich hier dringend eine solche Regulierung fordern, die das möglich macht.

Für Craft-Cannabis! Yea! :)

Tankstellen und/oder Apotheken sollten auf dem Land eine Sondergenehmigung zum Verkauf von Cannabis stellen dürfen, um die Verfügbarkeit des legalen Marktes zu gewährleisten. Die Lizenz muss etwa jährlich neu gestellt werden. Sollte ein Fachgeschäft im Gebiet eröffnen, muss diese bei der Lizenzvergabe berücksichtigt und bevorzugt werden.

Tankstellen sind meiner Meinung nach überhaupt nicht geeignet Cannabis zu verkaufen. Auch nicht auf dem Land. Die Tankstellen haben bereits ein ausgesprochen großes Angebot an Verkaufprodukten und brauchen nicht auch noch Cannabis dazu. Cannabis soll nur mit Beratung verkauft werden dürfen, und das kann in der Tankstelle nicht geleistet werden.

Hanfige Grüße
FraFra

Schluss mit ungleichbehandlung!

"Neben den Fachgeschäften selbst sollte es auch anderen Gastronomen erlaubt werden, den Konsum von Cannabis zu gestatten, sofern der Zugang zur Lokalität nur Erwachsenen erlaubt ist" - Purer Schwachsinn! Ich darf auch Alkohol in jeder Gastro innen und außen konsumieren, egal wie alt die sonstigen Gäste sind, welche dort ein und aus verkehren!

"Die unentgeltliche Abgabe bzw. das Verschenken von kleinen Mengen Cannabis an erwachsene Freunde, z.B. aus eigenem Anbau ist erlaubt." - Nächster Schwachsinn! Jeder der sein eigenes alkoholhaltiges Getränk selbst Braut (herstellt), darf ohne regulierung, überwachung oder sonstigem Humbug, sein hergestelltes Verschenken nach Lust und Laune, hier gilt nicht mal der Jugendschutz, wenn es als objektives Geschenk deklrariert ist! (ungeachtet der möglichen Missbrauchs möglichkeiten)!

Zigaretten und Alkoholische Getränke dürfen auch in Automaten mit entsprechendem Altersnachweis veräussert werden, also bitte auch Cannabis und Cannabis-Fertigprodukte (Joints,..) evtl. auch via Lieferdienst a la Alko-Taxi.

Auch sollten Tabak-Cannabis Mischprodukte legal für die Herstellung und Vertrieb sein! (Siehe Heimat-Zigarreten Schweiz)

Ich war schon nach dem zweiten "Schwachsinn" von deinen Argumenten überzeugt. Du bist soooo klug. Kann ich ein Autogramm von dir haben? Rauchen ist gar nicht so schädlich. Wir brauchen mehr Zigarettenautomaten.

Es ist schon irritierend, das der DHV nach 20 Jahren "Arbeit für die Legalisierung" kein fertiges Konzept in der Schublade hatte. Da kündigt die Regierung die Legalisierung an, und ihr braucht 6 Monate für diese zwei Seiten? Ich schäme mich etwas, euch damals jahrelang das Geld hinterher geworfen zu haben.

Das Eckpunktepapier lag keinesfalls fertig in irgendeiner Schublade, sondern wurde im ganzen Team in mehreren Sessions diskutiert. Dabei wurden durchaus kontroverse Standpunkte vertreten. Das fertige Papier ist das Ergebnis dieser Diskussionen. Die Nennung verschiedener möglicher Optionen in einigen Zusammenhängen spiegelt genau diese unterschiedlichen Meinungen wider. Der DHV ist halt kein Zentralorgan, das seine Meinung durchdrückt.

...wäre mein persönlicher Traum, würde Existenzgrunlagen schaffen und Versorgungsicherheit schaffen. Art, Weise, Voraussetzungen, Kontrolle etc. sind z.Z. völlig offen, gibt es hier Modelle/Vorschläge/Erfahrungen? Gehört das schon in die Eckpunkte? Im Gesetz sollte es nicht vergessen werden! Oder bin ich schlecht informiert?
Ansonsten möchte ich sagen: Es lebe der DHV! Danke, für Eure Arbeit!
Gruß
Ihr Name

Hallo,
das Mindestalter von 18 ist mir zu nieder und ich hätte aus Erfahrung als damaliger junger Konsument und Vater lieber eine Altersgrenze die bei 21 Jahren beginnt. Ich weiß das dies schwierig im vergleichbaren Umgang mit Alkohol ist, stehe aber trotzdem dazu.
Ansonsten gut formuliert aber das wisst ihr ja selber. Cannabis Social Clubs wären wirklich großartig und würden der deutschen Vereinsmeierei gut stehen, bzw. gute Aufklärungsarbeit und langfristig Toleranz schaffen.

Wirklich großartig das es euch gibt 👍👍👍

Eltern sind in der Verantwortung Jugendliche über Drogen aufzuklären, bevor sie auf dem Schulhof damit in Kontakt kommen. Sie werden früher oder später sowieso mal an Drogen geraten. Gut, wenn sie dann wissen, dass sie negative Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung haben können. Kein Alkohol unter 25 Jahren.

Großes Kompliment für eine exzellente „Übersetzung“ und Ergänzung des CKG der Grünen, wie generell für euer Jahre andauerndes beharrliches Bohren dicker, sehr dicker Bretter vor vielen, allzu vielen Gehirnen. Lässt sich jede Silbe unterstreichen. Sehr gut und durchdacht, etwa die Vorschläge zum Onlinehandel.
Dennoch ein paar ergänzende Überlegungen; ad hoc fällt mir ein, der im der im CKG der Grünen angegebene Mindestabstand der Fachgeschäfte zu Jugendeinrichtungen findet keine Erwähnung, bedürfte m.E. allerdings sehr wohl einer Konkretisierung, damit könnte sich ein noch nicht auslotbarer Hebel z.B. von weniger angetanen Behörden, trotz Legalisierung ergeben. Weiter gefasst: Wie soll die Dichte der Fachgeschäfte festgelegt werden. Etwa durch eine Art Ausschreibung der regional zuständigen Gesundheitsämter/Cannabisagentur auf die sich dann z.B. wie im Bildungsgeschäft üblich, Bewerber melden können und ihre Konzepte einreichen müssen und das bessere den Zuschlag bekommt: z.B. zwei/vier/sechs(?) Fachgeschäfte pro Stadt/Kreis, oder nach welchen Kriterien werden die eingereichten Konzepte beurteilt, wie werden die einzelnen Punkte bewertet und vergeben; ist z.B. bei der öffentlichen Auftragsvergabe ein ziemlich aufwendiges procedere. Ich kenn dies aus jahrelanger beruflicher Tätigkeit, wenn etwa die Bundesagentur für Arbeit Bildungsmaßnahmen vergibt. Analog dazu könnte es dann z.B. von Gesundheitsämtern/Cannabisagentur sog. Verdingungsunterlagen ¬auch auf regionale Besonderheiten zugeschnitten¬ für Cannabis-Fachgeschäfte geben, die genau festlegen nach welchen Kriterien die Konzepte bewertet werden und wer dann den Zuschlag bekommt.
Und hierbei wiederum wird der Frage nach dem Mindestabstand und der damit zusammenhängenden Frage nach der Dichte der Geschäfte vermutlich keine unerhebliche Bedeutung zukommen. Sollte die Dichte regional-kommunal oder per Land oder über den Bund geregelt sein? Getränkemärkte, z.B. unterliegen hingegen mitnichten entsprechender Auflagen, Kioske auch oder gerade mit alkoholischen Getränken befinden sich oft neben Schulen und dies (leider?) ohne Sozialkonzept.
Zwar erwähnt, aber ergänzungsbedürftig ist der Jugendschutz bzw. das geforderte Sozialkonzept, das nach meinen Erfahrungen als Konzeptschreiber für oben genannte Bildungsmaßnahmen auch in unserem Zusammenhang vermutlich eine wichtige Rolle einnehmen wird. Hauptmotivation der Grünen und der SPD ist es auch, „Gesundheits- und Jugendschutz in den Mittelpunkt der Drogenpolitik zu stellen“.
Das könnte beginnen mit der Organisation der Qualifizierung von Fachkräften: Wer bestellt/schult Referenten für die Ausbildung von Fachkräften, von wem (Erstellung der Schulungsunterlagen z.B. von bewährten Bildungsträgern in Zusammenhang mit Gesundheitsämtern/Cannabisagentur und Suchtberatungsstellen) werden diese durchgeführt? Wie verläuft die Qualifizierung von Fachkräften, findet nach dem Abschluss eine Prüfung mit Zertifikat statt, die man bestehen oder auch nicht- kann? Soll mittelfristig/langfristig daraus ein Ausbildungsberuf im dualen System werden?
Dies könnte weiter gehen mit der erforderlichen Beschreibung:
• der räumlichen Gegebenheiten (z.B. Möglichkeit zu Einzel- oder Gruppengesprächen),
• entsprechender Beratungskompetenzen der Mitarbeiter in den Geschäften, welche Eignung müssen sie mitbringen (z.B. nur mit erweitertem Führungszeugnis oder sollen -wie etwa in NY mit einem bestimmten Anteil diejenigen bevorzugt werden, die durch die frühere Repressionspolitik tief in Mitleidenschaft gezogen wurden und dafür entschädigt werden indem ihnen 10 % der begehrten Lizenzen zugesprochen werden)?
• der Präventionskompetenzen (Drug-Checking, Kenntnisse über Cannabis-Konsum-Störungen)
• des regionalen Netzwerkes
• des Sicherheitskonzepts (Tresor, Raum mit genormter Sicherheitstür)
• in welcher Weise die Fachgeschäfte in die Begleitforschung/Evaluation eingebunden werden
• wie die Daten zur Begleiterhebung erfasst werden usw. usw.
Ich denke der Teufel steckt hier –allein das Sozialkonzept betreffend- wirklich im Detail und da ist es nur nachvollziehbar, dass es -um das Gesetz auch auf feste Beine zu stellen- entsprechend viel Zeit benötigt- da es auch Bestand haben muss, selbst wenn in der nächsten Legislaturperiode wieder die „Brett-vorm-Hirn-Politiker“ bestimmen sollten und Frau Mortler oder Frau Ludwig „reanimiert“ und wieder als Drogenbeauftragte berufen werden.

In Summe 95% sehr gut!
Was sich mir nicht ganz erschließt, warum doppelte Altersprüfung im Onlineversand, die Beratung sollte imho unabhängig vom Alter immer verfügbar sein, ich würde hier 1:1 zu Tabak/Alkohol agieren und die Alterskontrolle auf den Postboten verschieben.

Steuern für Bildung verwenden ist gebongt, aber was wollen wir Lehren, wenn uns Wissen fehlt. Durch die Legalisierung sollte Forschung in dem Bereich ermöglicht werden, z.B. könnte man so konkreter an eine Führerschein Thematik ran gehen.

Komplett fehlt mir das Thema Einfuhr von Cannabis Produkten, wir werden als Europa immer weiter zusammenwachsen. Über die Mengen kann gestritten werden, ich denke aber eine Anlehnung an Tabak und Alkohol ist auch hier angebracht

Liebes DHV-Team,
die Eckpunkte sind eine gute Basis. Vielen Dank für eure geschätzte Arbeit. Aus kriminologischer Sicht logisch. Hanfige Grüße Sibylle

Beim Thema Verbraucherschutz finde ich es wichtig aus den Fehlern der Tabak und Alkohlindustrie zu lernen. Cannabis in größeren Mengen is leider nicht harmlos. Mitlerweile dürfte jedem bekannt sein, dass ein paar Flaschen Bier oder eine Packung Zigraretten am Tag die Lebensdauer massiv verkürzen können.
Bei Cannabis sind es vor allem die psychischen Folgen die oft unterschätzt werden. Man verschlimmert seine Depressionen und andere wunderbare Krankheiten mit denen man dann in unserem überforderten Gesundheitssystem klar kommen muss. Von der verminderten Lebensqualität durch Jobverlust und Freundeskreis mal ganz zu schweigen.
Ich wäre für Medienkampagnen die regelmäßig erneuert werden z.B. mit wissenschaftlichen Studien und Packungsaufklebern wie bei Tabbak (z.B. BzGA hotline/website oder hinweise auf Langzeit folgen.

Bitte versaut nicht die Cannabislegalisierung indem ihr die gleiche Scheiße wie die Alkohl und Tabakindustrie durchzieht und die Folgen klein redet. Missbrauch von Substanzen egal welcher Art ist kacke und wer ständig 1g oder mehr am Tag raucht aus Spaß an der Freude der hat nach ein paar Jahren nicht mehr viel zu lachen.

Erstmal tausend Dank für Eure grandiose und ausdauernde Arbeit.
Und natürlich auch dieses Highlight in Form Eures Textes.

Ich unterstütze alle Eure Punke voll und ganz, würde mir jedoch noch folgende Ergänzeungen wünschen und/oder vorstellen können:

A) tja da muss ich wohl direkt mit dem Thema Apotheken starten ^^
Ich finde es sollte die Option offen bleiben, dass z.B. in struktur-schwachen Regionen in der sich kein Fachgeschäft ansiedelt den Vertrieb von Freizeit-Cannabis (u.Ä.) über Apotheken umsetzen lässt. (OPTIONAL noch weiter gedacht: Hier sollte aber nicht nur der Apotheker entscheiden sondern ggf. seitens der Politik ein gewisser Radius (in dem keine Fachgeschäfte in z.B. 50km Umkreis ansässig sind) festgelegt werden um die Apotheken dann zu "verpflichten" Freizeit-Cannabis mit ins Sortiment aufzunehmen um die Versorgung sicherzustellen. Ist vielleicht nen Millimeter over the top aber sicherlich für einige Regionen sinnvoll um keine 100km für nen "Zwanni" fahren zu müssen ^^)

B) mehr ein Gedanke zur Cannabis-Steuer --> lassen sich Steuern wirklich zweckgebunden einsetzen bzw. die Einnahmen punktgenau auf z.B. Präventions-Budgets verteilen/zuweisen? Ich gehe eher davon aus dass sowas unser Steuerrecht nicht vorsieht. ABER Euren Vorschlag/Formulierung unterstütze ich!

C) Euer zweiter Absatz bei Besteuerung: TOP!!!

D) Amnestie: so sehr ich mir sowas wünschen würde - ich denke das wird in DE nix. Ob es die Daten die es dafür bräuchte alle digital gibt?!? Da müssten ja Tonnen an Papier in etlichen Archiven gewälzt werden - dabei kommt die größte Fehlerquelle Mensch (am besten noch demotivierte Sessel-Pupser) hinzu. Das könnte mit ein Grund sein, das die Forderung zwar legitim und wünschenwert wäre aber man einen offiziellen Grund findet das zu "vermeiden/verhindern/umgehen/unterlassen" oder wie auch immer man das nennen will.

Danke liebes DHV Team für diese Vortrefflich gut Ausgearbeiteten Eckpunkte! Durch eurer stetiges Engagement habt ihr mit einem gutem Blick auf das Globale Geschehen diese sehr gut herausgestellt und gut belegt.

Es hat mir sehr viel Freude bereitet diese durchzulesen und hoffe sehr das diesen Gehör geschenkt werden

Macht weiter so (keep up the good work)

PS: wäre vlt besser wenn man unter jedem Eckpunkt einen Kommentarbereich hätte der moderiert wird (Späm weg) zu dem jeweiligem Thema, sodass vlt auch was konstruktives stattfinden kann, das wäre echt super, mfg

Die beschriebenen 5ng THC beziehen sich auf den aktiven Wert, der ja heute bei 1ng liegt. Hier wäre es sinnvoll mit aufzunehmen, dass zukünftig keine Auswertung von Abbauprodukten mehr stattfinden soll.
Zudem erscheinen mir 5ng recht wenig. Ich gehe von dem Fall aus, jemand konsumiert täglich, hat aber am Tag der Kontrolle noch nichts zu sich genommen. Würde der aktive Wert in der Zeit unter 5ng fallen? Falls jemand Infos / Studien dazu hat, wäre ich sehr dankbar.

Die beschriebenen 5ng THC beziehen sich auf den aktiven Wert, der ja heute bei 1ng liegt. Hier wäre es sinnvoll mit aufzunehmen, dass zukünftig keine Auswertung von Abbauprodukten mehr stattfinden soll.
Zudem erscheinen mir 5ng recht wenig. Ich gehe von dem Fall aus, jemand konsumiert täglich, hat aber am Tag der Kontrolle noch nichts zu sich genommen. Würde der aktive Wert in der Zeit unter 5ng fallen? Falls jemand Infos / Studien dazu hat, wäre ich sehr dankbar.

Im Cannabis Kontrollgesetz wird ein Radius von 2km zu jeglichen Schul/Kinder und Jugendeinrichtungen gefordert. In diesem Radius soll kein Coffeeshop sein dürfen. Ist wieder eine Stigmatisierung alle in ein Randgebiet zu drängen. In Krefeld Habe ich mehrere Standorte überprüft und festgestellt das es nahezu unmöglich ist Den Abstand einzuhalten außer wenn man irgendwo aufS offene Feld geht. Ein Shop sollte mit Öffis erreichbar sein. Die Stadtverwaltung in Krefeld hat jetzt z.b in unter 100 M Abstand zu einem Kindergarten eine Drückerstube genehmigt wo sich Fixer sauber einen Schuss setzen können.Um die Ecke ist ein weiterer Kindergarten/Schule und ein Spielplatz, ebenfalls keine 400 M von der Drückerstube entfernt. Ich finde das dieser Radius überdacht werden muss um einen Coffeeshop zu betreiben. Man darf eh keine Werbung machen, muss mindestens 18 Jahre sein um das Geschäft zu betreten etc. Alkohol sieht jedes Kind in jedem Kiosk ohne es kaufen zu können. Liebe Politik guckt euch doch mal in der Realen Welt um und messt mal mit gleichem Maß und hört auf irgendwelche wilden Phantasien zu Papier zu bringen die weder fair noch realistisch sind. Gleiches Recht für alle. Dankeschön.

Gut ausgearbeitet, dem kann ich nur zustimmen und habe großen Respekt vor Eurer Arbeit und der unaufhörlichen Hoffnung etwas zu bewegen. Nach über 30 Jahre des Wartens und Hoffens glaube ich nicht mehr an eine positive Veränderung der mehr als verachtenden und diskriminierenden Haltung uns gegenüber.

Menschen, die jetzt noch auf dem Schwarzmarkt Cannabis verkaufen, verlieren durch die Legalisierung potentiell ihre Arbeit.

Man könnte ihnen bevorzugt einen Arbeitsplatz in den legalen Geschäften anbieten. Vielleicht gibt es noch andere Maßnahmen, um deren Einnahmenausfälle abzufedern. Besonders bedenklich dürfte die Situation von Menschen ohne Arbeitserlaubnis in Deutschland sein.

Ich möchte die Thematik etwas auf Repression im Gesundheitswesen erweitern. Und zwar zur Cannabispsychose. Psychiatrische Diagnostik ist unseriös, bis 1990 galt man als Homosexueller als psychisch krank. Noch immer kann Polizei, Gesundheitsamt oder "Betreuer" unter Zwang behandeln lassen. Sämtliche Psychiatrische Zwangsmassnahmen sind aus dem Gesetz zu streichen.

Wenn das in diesem Rahmen umgesetzt werden würde, wäre das ein grosser Schritt für die Menschheit!
Beim Eigenanbau stellen sich mir allerdings einige Fragen. Ich habe mich mal mit der Thematik Hanf näher beschäftigt. Mal angenommen jede Person darf 4 Pflanzen selber anbauen. Was heisst das? Wenn man im Garten anbauen würde, hätte man eine Wachstumszeit von April bis Oktober (ca.7 Monate für eine Ernte). Wenn man unter Kunstlicht seine Pflanzen anbaut, hätte man eine Wachstumsphase von ca. 3-4 Monaten, das wären 3-4 Ernten im Jahr. Jede Pflanze gedeiht nicht so, wie man es manchmal möchte. Es gibt kleine und grosse Pflanzen. An einer hängen vielleicht nur 5gr. am Baum, an der anderen Pflanze 500gr und einige Pflanzen verschimmeln noch vor der Ernte. Bei guter Pflege der Pflanzen, wird man dann dafür eventuell wieder bestraft, weil man zuviel erntet. Als Gärtner versuche ich immer das Beste aus meinen Pflanzen rauszuholen, wenn ich zuviele Tomaten ernte, als ich gerade essen kann, mache ich daraus Tomatensosse!

Ich halte nichts von online verkauf von Drogen, wie Tabak, Hanf und ähnliches. Lieferservice, ok. Aber lieferung durch DPD oder Hermes trickst doch jeder 15jährige aus. Den Altersnachweis zu erbringen wird sicher nicht das Problem sein...
THC und CBD Angaben gehen für Clone-Indooranbau, aber Outdoor sind die Ergebnisse zu unterschiedlich.

Ich finde eure Eckpunkte sehr solide und eine gute Grundlage für die Politik. Vielen Dank an das ganze DHV Team dafür!

Ich würde mir noch einen QR Code (bzw. eine Website) auf den Produkten wünschen die über Risiken des Konsums, Safer Use Regeln und Hilfsangebote informiert, um so Konsumenten ein möglichst niedrigschwelliges Hilfsangebot zu geben.

Beim Eigenanbau habe ich etwas bedenken bezüglich der Obergrenzen weil es hier schwierig ist niemanden zu benachteiligen. Beispiel Gesamtmenge: wer nur Outdoor anbaut muss mit seinen Pflanzen den gesamten Jahresbedarf decken, was zu sehr großen Mengen nach der Ernte führt.

Obergrenze der Wattzahl von Lampen ist (in meinen Augen) die beste Möglichkeit den Indooranbau zu regulieren, regelt aber eben nicht den Outdooranbau. Hier sollte man übrigens von Leistung der Blütebeleuchtung sprechen, sodass Vegitations-, Mütter- und/oder Männerzelte nicht mit in die Maximalleistung eingerechnet werden. (Vereinfacht gesagt: es zählt nur die Leistung der Lampen die auf Blüte eingestellt sind also einem 12/12 Beleuchtungszyklus folgen)

Anzahl der Pflanzen wäre wohl die am einfachsten zu kontrollierende Methode ist allerdings auch sehr unspezifisch. Im Indooranbau bedeutet es Nachteile für Leute die Samen verwenden (genetische Vielfalt) und/oder Mütter ziehen. Es sollte zudem beachtet werden das die Anzahl möglichst "gerade" sein sollte, da ein Großteil der Community quadratische oder rechteckige Zelte/Schränke benutzt. Schwierig ist hier auch dass man mit z.B. fünf Pflanzen sehr sehr unterschiedliche Mengen ernten kann abhängig von der Leistung der Beleuchtung und der Dauer der Vegitationsphase.

Mein Vorschlag daher: Leistungsbeschränkung für die Blütebeleuchtung im Indooranbau und Pflanzenbeschränkung für den Outdooranbau.

Es gibt neue Testmethoden die feststellen ob ein Cannabis Konsum länger als 12 Stunden zurück liegt. Dieses fände ich viel besser als eine Nano Gramm Regelung da solch eine Regelung auch Patienten betreffen würde und man bei dauerhaften Konsum auf Höhe Nano Gramm Werte kommen kann z.b.155 ngjedoch nach einer Nacht Schlaf trotzdem voll fahrtauglich ist.

Es wäre ein Traum, wenn sich alles oder fast alles, so umsetzen würde! Vielen Dank an alle beteiligten!

Mir ist die Konsummöglichkeit vor Ort in den Fachgeschäften wichtig. Den Eigenanbau sollte man über Cannabis Social Klubs laufen lassen.

Es sollte später in den Fachgeschäften mindestens 30 verschiedene Cannabissorten geben. Zumindest als Marihuana. Ja, viele verschiedene Haschischsorten wären auch nicht verkehrt. Dafür sollten die Gebindegrößen beschränkt werden. Bei Marihuana Tüten a 4 Gramm, 10 Gramm und 25 Gramm. Bei Haschisch 2 Gramm, 5 Gramm und 10 Gramm. Extrakte werden mit Carat bemessen oder Gramm mit Nachkommastelle.

FraFra

Punkt1.
Diese Pflanze ist ein Naturprodukt das jeder selbst so anbauen dürfen sollte wie er es für richtig hält. Es geht absolut nicht, das einem die Eigenverantwortung zB. zur Selbstversorgung aus der Hand genommen werden soll und in die Hände von Industrie und Behörden fällt! Es muss komplett frei werden. Gut Produkte die auf dem Markt verkauft werden, sollten Qualitätstest unterliegen damit kein Betrug stattfindet, ähnlich wie bei Lebensmittelkontrollen und Test. Jedoch sollte es auch Perspektiven für nicht Industrie also Privatpersonen geben ihre kleinen Shops zu eröffnen und einfach Anbauflächen zu nutzen und so ihre Produkte auf den Markt zu verkaufen.
Das würde Arbeitsplätze und Verdienstmöglichkeiten schaffen für sehr viele Menschen. In einem kleinen Dorf zZ. in seinem Keller im Kleinen anzubauen (die Growanlagen sind ja eigentlich alle sehr hochwertig), und dann an Privat abzugeben oder auch an Firmen sollte möglich sein. So könnten ärmere Gesellschaftsschichten sich durch das Produzieren eine Existenz aufbauen. Andersherum werden wieder nur so wie so schon Kapitalreiche aus der Industrie begünstigt, da sie einfach irgendwelche unnötigen Sicherheitsauflagen und Hygienestandards erfüllen müssen die völlig überzogen sind und niemand braucht! Cannabis ist ein Naturprodukt und wird auch so angebaut. Jeder sollte es anbauen dürfen und auch verkaufen, solange er niemanden damit betrügt oder schadet, was bei Naturprodukten sehr unwahrscheinlich ist! Wohlstand für Alle!

Punkt 2.
Europa stärken durch einen kooperierenden Cannabismarkt!

Punkt 3.
Entmystifizierung der Pflanze und Aufklärung im Schulunterricht der neutral gestaltet ist und sachlich rein das erklärt was Cannabis ist und wie es wirkt und warum man damit bewusst umgehen sollte.

In der gesamten Diskussion vermisse ich etwas die Gesamtsicht und da setzt dann auch meine Kritik an.

Für falsch erachte ich es, einen Sonderweg für eine einzige Substanz zu beschreiten - all die schlechten Folgen des illegalen Status von Cannabis finden sich genauso auch bei anderen Substanzen. Nein, ich bin nicht dafür, dass Kinder Methamphetamin oder Heroin im Kiosk kaufen können sollen, aber mir wäre ein Entwurf, der nicht nur eine Substanz behandelt, sondern alle, auch die, die bislang noch nicht erfunden wurden, vernünftig regelt. Es gibt bereits in anderen Ländern teilweise entsprechende Ansätze - Norwegen hat LSD aus der Liste 1, wo es neben Heroin und Kokain stand, in die Liste 3, wo sich auch Cannabis befindet, verschoben, in einigen Bundesstaaten der USA wird die klinische Verwendung von MDMA oder die Legalisierung von "Magic Mushrooms" diskutiert. Schwer Heroinabhängige sind krank und sollten legal und kontrolliert mit Heroin versorgt werden und auch zu dem Kokain brauchen wir eine andere Vorgehensweise, denn die mafiösen Strukturen hinter dem Kokainhandel stellen eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die Demokratie dar.

Wir brauchen also Gesetze welche die Konsumenten aus der Illegalität holen, unabhängig von der konsumierten Substanz.

Dann müssen wir uns im nächsten Schritt nicht zunächst um die Abgabepraxis kümmern, sondern um den Jugend- und Gesundheitsschutz. Hierbei sollte auch Alkohol, Nikotin und Glücksspiel berücksichtigt und genauso behandelt werden wie die jetzt illegalen Substanzen.

Werden Kinder unter 14 mit Substanzen aufgegriffen, so muss deren familiäre Situation geprüft werden.
Jugendliche zwischen 14 - 16 sollten dazu verdonnert werden, sich Fähigkeiten anzueignen, die denen auch dann helfen, wenn keine Substanz da ist - es ist illusorisch anzunehmen, dass die Gesellschaft die Jugendlichen von einem Konsum noch abbringen kann, diesen sollten aber Fähigkeiten an die Hand gegeben werden, die stärker sind als die Substanzen.

Jugendliche zwischen 16 und 18 sollten für jedes Gramm Substanz mit 10 - 20 Sozialstunden belegt werden, in Bereichen die ihnen helfen Selbstwertgefühl und Sozialkompetenz auszubilden, die Botschaft sollte einfach lauten - lasst euch nicht erwischen.

Wir brauchen realistische Grenzwerte für den Straßenverkehr, wobei ich dafür bin, dass Mischkonsum stärker bestraft wird.

Eigenanbau sollte erlaubt und Kleinhandel in der Nachbarschaft sollte nicht verfolgt werden und auch steuerlich anders behandelt werden als der Großhandel oder die Gewinne von Cannabisabgabestellen. Meines Erachtens, ist der Grower der dann auch seine Nachbarn versorgt, ein gutes Mittel gegen kriminelle Strukturen, die dann damit kein Geld mehr verdienen können sollten.

Also - bei aller (Vor-)Freude, es gibt noch viel zu tun!

Ich halte eine "extra" etwas höhere Obergrenze für Cannabispatienten angebracht.

Ich finde eure Eckpunkte sehr solide und eine gute Grundlage für die Politik. Vielen Dank an das ganze DHV Team dafür!

Ich würde mir noch einen QR Code (bzw. eine Website) auf den Produkten wünschen die über Risiken des Konsums, Safer Use Regeln und Hilfsangebote informiert, um so Konsumenten ein möglichst niedrigschwelliges Hilfsangebot zu geben.

Beim Eigenanbau habe ich etwas bedenken bezüglich der Obergrenzen weil es hier schwierig ist niemanden zu benachteiligen. Beispiel Gesamtmenge: wer nur Outdoor anbaut muss mit seinen Pflanzen den gesamten Jahresbedarf decken was zu sehr großen Mengen nach der Ernte führt.

Obergrenze der Wattzahl von Lampen ist (in meinen Augen) die beste Möglichkeit den Indooranbau zu regulieren, regelt aber eben nicht den Outdooranbau. Hier sollte man übrigens von Leistung der Blütebeleuchtung sprechen, sodass Vegitations-, Mütter- und/oder Männerzelte nicht mit in die Maximalleistung eingerechnet werden. (Vereinfacht gesagt: es zählt nur die Leistung der Lampen die auf Blüte eingestellt sind also einem 12/12 Beleuchtungszyklus folgen)

Anzahl der Pflanzen wäre wohl die am einfachsten zu kontrollierende Methode ist allerdings auch sehr unspezifisch. Im Indooranbau bedeutet es Nachteile für Leute die Samen verwenden (genetische Vielfalt) und/oder Mütter ziehen. Es sollte zudem beachtet werden das die Anzahl möglichst "gerade" sein sollte da ein Großteil der Community quadratische oder rechteckige Zelte/Schränke benutzt. Schwierig ist hier auch dass man mit z.B. fünf Pflanzen sehr sehr unterschiedliche Mengen ernten kann abhängig von der Leistung der Beleuchtung und der Dauer der Vegitationsphase.

Mein Vorschlag daher: Leistungsbeschränkung für die Blütebeleuchtung im Indooranbau und Pflanzenbeschränkung für den Outdooranbau.

Bei den vorgeschlagenen Änderungen bezüglich Führerschein / Grenzwerte stellt sich mir die Frage, auf welcher Grundlage die Erhöhung getroffen wurde. Gibt es bereits Studien mit Cannabis-Patienten, in den USA, Kanada oder auch bei uns, die einen Grenzwert ermittelt haben - der einem die Fahrt nach X Stunden unabhängig vom Konsuminterval ermöglicht?

Ich würde ja behaupten Jemand der zu stoned zum Autofahren ist, tut das auch nicht - bei Alkohol sieht das ganz anders aus... Der Wirkungsgrad von Cannabis nimmt mit zunehmenden Konsum ab. Es braucht also einen Test, der die Rauschfahrt unterbindet, aber den diffrenzierten Konsum ermöglicht. Ich meine in den USA gibt es bereits neue Tests, die diverse Zerfallsprodukte im Speichel messen können, die nur kurz nach dem Konsum nachweisbar sind. Diese würden dann die ganzen Blutproben ad acta führen, die zwar einen Wert ermitteln, dieser aber nichts über die Fahrtauglichkeit aussagt. Man könnte sogar hergehen und ne extra Fahrstunde absolvieren mit vorausgehendem Konsum (zwei Stunden vorher oder so)... aber das will wahrscheinlich auch niemand. Also Grenzwert hoch genug, oder Testverfahren umstellen.

Ich habe Bedenken das zum Thema wo ein Shop eröffnet werden darf. Vorschlag ist im Cannabis Kontrollgesetz 2Km Abstand zu jeder Schul/Kinder und Jugendeinrichtung . Hab dann mal in meiner Stadt geschaut wo das gehen würde. Das geht maximal in Randgebieten. Einen Abstsnd sollte es geben aber definitiv weniger. Z.B ist da ein Gewerbegebiet wo sogar eine Polizei Station ist aber auch irgendwo unter 2Km ein Kindergarten welcher wiederum in einem Wohngebiet liegt. Dieses Gewerbegebiet würde man nur befahren wenn man von dort etwas braucht oder man z.b auf dem Schulweg mit dem Rad durch fährt. Wo ist das Problem? Ein Cannabis Fachgeschäft darf keine großartige Werbung machen,Einlass erst ab 18 und andere Hürden. Ein Fachgeschäft muss doch auch mit Öffis erreichbar sein oder dem Rad. In einer Innerstadt oder am Rand einer Innenstadt wird es keine Fachgeschäfte geben können. Würde bedeuten das man meist nur zügig und trocken mit dem Auto hinkommt und das ist mal gar nicht schön.
Alkohol kann jeder Mensch jeden alters in fast jedem Kiosk in Neon Reklame und sichtbar im Schaufenster beworben sehen. Kinder wollen ein Schokoriegel in können ins Kiosk rein gehen ohne Kontrolle. Jugendliche bekommen auch oft ohne große Probleme Alkohol in diesen Geschäften.
Fände es richtig mies wenn man in Randgebiete geschoben wird das wäre einem Stempel gleich.

Also liebes DHV Team, ich muss sagen das wenns so kommt wie ihr die Eckpunkte vorgegeben habt - wäre endlich klar das auch wir politisch im hier und jetzt angekommen sind was den Umgang mit Cannabis angeht in Abwägung und verglichen mit Alkohol. Die Ampel muss die Rechtslage mit der festgeschriebenen Legalisierung genau mit diesen Eckpunkten umsetzen um auch ein Statement der Normalität mit zukünftigen Umgang mit dem Thema zu setzen, weil das uuuralte denkmuster der CDU und CSU zum Thema "Haschgift Spritzer" wirklich überholt ist und das auch der letzte Kasper sehen muss. Vorallem wenn man sich an den aktuellen Erkenntnissen orientiert mit den Ländern die den Bürgern die Freiheit zurück gegeben haben nicht mehr als Krimineller abgestempelt zu werden im Vergleich zu Alkohol Konsumenten wobei von der Substanz Alkohol erwiesenermaßen bei weitem höhere Toxizität den im Klischee denkenden Politikern ignoriert wird.

Alles in allem, ihr macht ne super Arbeit und ich bin stolz auf euer Engagement. LG

Ich frage mich bei dem ganzen aber auch wie Cannabis dann im Atzneimittelgesetz (AMG) geregelt wird? Ist es dann noch Verordnungsfägig, also auf Rezept zu bekommen für z.b. Schmerz Patienten?
Wenn Cannabis zu Genuss Zwecken legalisiert wird, sollte es auch eine Regelung geben damit Cannabis weiterhin als Arzneimittel zur Verfügung steht. Es sollte also eine Art Sonderregelung ins AMG und für Werbung evtl. ins Heilmittelwerbegesetz.
Zudem denke ich das Cannabis dann in den lizenzierten Fachgeschäften von Personen mit Sachkenntnis nach AMG Paragraf 75 abgegeben werden sollte, da diese schon das nötige medizinische Wissen haben.

Ich finde die Amnestie unheimlich wichtig. Betroffene sind letztlich die einzigen Opfer der Prohibition - von gesundheitlichen Risiken durch Streckmittel und gesellschaftlicher Stigmatisierung abgesehen (erstere schätze ich als zwar signifikant, aber nicht übermäßig ein - andernfalls wäre eine "Entkriminalisierung Sofort" schließlich fahrlässig).

Die Folgen für Betroffene sind teilweise immens. Reisebeschränkungen erwähnt ihr gar nicht - tatsächlich verliert man seine internationale Reisefreiheit, wenn man mal erwischt wurde. Reisen in die USA bspw. sind beinahe unmöglich. Australien und Japan lassen einen nie wieder rein, wenn man über 1 Jahr bekommen hat. Ausländische Behörden müssen - im Vergleich zu den inländischen Behörden - auch die Information nicht mehr löschen, wenn sie sie einmal haben. Das bedeutet, dass man praktisch lebenslänglich sein Einreiserecht bspw. in die USA riskiert, wenn dort einmal aufgefallen ist, dass man einen entsprechenden Eintrag hat. Das gilt natürlich nebst den genannten auch für Kanada (wobei die wohl toleranter zu sein scheinen), Neuseeland, England usw. (gesamter angloamerikanischer Raum) und weitere. Die digitalen Register und deren internationaler Verkehr werden in diesen Jahren erst so richtig hochgezogen. Das heißt, wer heute "Dreck am Stecken" hat, ist durch die enorm gesteigerte Verfügbarkeit derartiger Informationen ungleich härter getroffen als noch bspw. vor einigen Jahrzehnten, zu welcher Zeit die Strafmaße und Löschungsfristen für derartige Vergehen festgelegt wurden.

Falls eine komplette Amnestie nicht durchsetzbar ist, muss für eine Verkürzung der Löschungsfristen aus dem Bundeszentralregister gekämpft werden oder für eine Vereinfachung der Löschung durch Individualanträge in letzter Instanz.

Würde ich genau so unterschreiben!
sehr gut durchdacht, vor allem die Amnestie was den Führerschein angeht also, dass die Betroffenen unter 5 ng den Führerschein zurück bekommen sollten ohne eine zusätzliche Leistung, finde ich top. Desweiteren könnte man vielleicht noch über 5 ng bis 10ng differenzieren und den Betroffenen die Möglichkeit geben, den Führerschein zurück zu bekommen, ohne MPU.

Die Strafverfahren sollten gesondert betrachtet werden. Wenn eine Person eine Verurteilung wegen z.B. einer Körperverletzung hat, hat diese ja nichts mit der Verurteilung wegen einem Cannabis-Delikt zu tun. Hier mein konkreter Fall:

Mein Freund saß im Knast ein wegen Handel, Besitz, dazu eine Körperverletzung. Die KV ist völlig unabhängig vom Cannabisbesitz bzw. Handel geschehen, auch einige Jahre früher, er war alkoholisiert im Club. Dann auf Bewährung raus, wieder erwischt mit 1,5g Gras, wegen denen er nun wieder einsitzt. Wäre Cannabis legal, wäre es zu einer erneuten Haftstrafe nicht gekommen. Gewalt ging von ihm nicht mehr aus! Auch in solchen Fällen wäre Amnestie angesagt.

Das Angebot in den Hanfläden soll Cannabisblüten, Haschisch, andere Extrakte wie BHO und life budder und meinetwegen auch Edibles mit einem Maximalen THC-Gehalt von 5mg pro Einheit sein. Keine vorgerollten Joints! Joints fordern den Kunden zum Rauchen auf, obwohl Rauchen sehr schädlich ist. Bitte auf keinen Fall Joints anbieten.

Ich würde gern auf einem Quadratmeter anbauen. Keine THC Obergrenze. Eine Abgabe von 30 Gramm Pro Tag und person. Online Handel ja.eune Besitz Menge von Zwei Ernten für Zuhause. Auf jeden Fall auch edibels aller Art. Und keine Mischprodukte mit Alkohol oder so etwas.CSCs auch auf jeden Fall. Erlaubter Saatgut Handel. Und die Möglichkeit für kleine Züchter in den Markt zu kommen. Die budtender müssten wissen wie man "wieder runter"kommt ( Süßigkeiten, CBD, Kaffee, Spaziergang usw) und sollten eine Sortenkenntniss haben ( sativa,indica,hybride)

Mir ist wichtig, dass es keine THC Grenze gibt. Da wir sonst die Schwarzmarktproblematik und das somit nicht einzuhaltende Jugendschutzgesetz nicht in den Griff bekommen werden und die Opposition dies dann nur als Rechtfertigung gegen die Legalisierung verwenden wird. Es sollten schon ausreichend und vorallem verschieden Sorten Cannabis, Haschisch, Haschöle angeboten werden. Sativa, Indika, Ruderalis und keine THC Obergrenze! Kann ja auch schließlich Strohrum oder Absinth mit bis zu 80 % Alkohol kaufen. Und auch Food bzw. Getränke, Süßwaren sollte es mit THC zu kaufen geben. (Siehe USA/Kanada) Also wenn wir legalisieren, dann schon richtig und es sollte so gehandhabt werden, wie mit diversen und unterschiedlichen Alkoholprodukten. Wenn wir schon Rauschmittel verkaufen, dann sollten wir auch mit allen gleich umgehen! Auch vom rechtlichen Aspekt. Keine Obergrenze, Vielzahl von Produkten. Ansonsten finde ich alle Punkte gut durchdacht und kann diese zu 100% unterschreiben!
Zum Thema lizenzierte Fachgeschäfte. Auch hier siehe Niederlande/USA/Kanada. Cafés oder Restaurant die Essen mit Cannabis zubereiten und in denen auch Cannabis konsumiert werden darf, fänd ich auch noch wichtig. In Los Angeles gibt es zum Beispiel diverse Cafés und Restaurants dieser Art. Oder Foodtrucks. Ich denke die Legalisierung wird in so vielen Bereichen, unsere Wirtschaft enorm ankurbeln. Es ist zeitgemäß, profitabel für alle Beteiligten, auch wenn nur für die Konsumenten. Die Legalisierung wird vorallem diese auch aus der Illegalität befreien. Kranke bekommen leichter Zugriff auf ihre Arznei! Und der Staat kann die Steuereinnahmen sinnvoll nutzen! Aber allem voran, gewähren wir den Jugendschutz und den Kampf gegen den Schwarzmarkt. Ich finde die bevorstehende Konferenz entscheidend, welchen Weg wir einschlagen werden. Im Zweifel meine Damen und Herren, hören Sie einfach auf Hr. Georg Wurth.

Ich bin darfür das jeder sich selber 4-6 Pflanzen min. Anbauen sollen dürfte um seinen eigenbedarf zu decken.
Sowohl gibt es ja auch Manche Sorten an die man wohl Schwer ran kommen wird in seiner Umgebung die man Gern hat.
Sowohl sollte man eine Menge von 1-2 Jahren aufheben sollen dürfen damit man mehrere verschiedene Sorten aufheben kann.

Es soll auch genehmigt sein das man Bestimmte mengen an Cannabis zB. 10g an Freunde weiter geben kann und oder auch ein paar Samen zum Züchten der pflanzen.

Hey, mir ging heute eine Frage durch den Kopf.
Also die ng/ml Grenze anheben ist klar - aber wie sieht das in der Probezeit aus? Ich wäre dafür die Grenze auch für Fahranfänger anzuheben und keinen Unterschied zu machen, aber keine Ahnung wie unsere Regierung dazu steht.
Im Großen und Ganzen ist man ja nicht aktiv berauscht, wie bei der Regelung die aktuell bei Alkohol gilt (0,3-0,5 Promille nach ablaufen der Probezeit).

Ansich würde es mich freuen, wenn das zur Sprache kommt und niemand auf die Idee kommt Fahranfänger zu benachteiligen.

Peace ✌️ und danke für das Forum

Grundsätzlich erst einmal herzlichen glückwunsch zudem überaus gelungenen Konzept!

Ein Punkt, über den man vielleicht noch einmal vertieft nachdenken müsste, ist die Frage, ob man wirklich die aus den USA bekannten Liquor stores auch für uns hierzulande fordert – konsequenterweise ja dann nicht nur für Cannabis, sondern auch für im Mittel wohl deutlich schädlichere hochprozentige Ethanolgetränke. Denn das Argument für solche fachgeschäfte würde ja inkonsequent, wenn man bei Cannabis ja anders vorgehen wollte als bei Ethanol.

Aufgrund der schlimmen Folgen des Ethanolmissbrauchs erscheint es auf sicherlich überzeugen, hier ein höheres Maß an staatlicher Kontrolle vorzusehen und den Verkauf von hochprozentigen Ethanol Getränken in supermärkten und an Tankstellen und so weiter künftig nicht mehr zuzulassen. Aber es ist wieder ein Bereich, bei dem der Staat seine Bürger vor sich selber schützen würde. Davon brauchen wir – denke ich – weniger, nicht mehr. Sollen wir höflich verlangen, Schnaps und gegebenenfalls auch starken Wein künftig nur noch in Fachgeschäften erwerben zu können? Würde das "abschreckend" bei Leuten wirken, die sich damit schaden wollen, oder würde es diese Getränke gerade interessant machen? Das sind Argumente, wie wir sie gerade in der Debatte um die Cannabis-Legalisierung haben und bei denen ich mich nun nicht plötzlich "auf der falschen Seite" wiederfinden wollte... Eventuell beim Verkauf also los auch eine Gleichstellung mit hochprozentigen Ethanolgetränken fordern, das ließe sich eventuell leichter argumentieren, ohne dass man auf "Nebenkriegsschauplätze" gelangt. In einem zweiten Schritt unabhängig von der Cannabis-Legalisierung könnte man dann über ein "Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor den Gefahren von Genussmitteln" nachdenken, in dem Liquor Stores dann gegebenenfalls sowohl für Cannabis, Tabak als auch harten Alkohol vorgeschrieben werden. Das wäre dann uU ein noch konsequenterer Ansatz und mglw eine insgesamt einfachere und ehrlichere Debatte.

Aber insgesamt: danke noch mal für euren Einsatz für die Freiheit und viel Erfolg!

Ich fasse mal zusammen:

Der DHV hat knapp 180.000 Euro bei der alljährlichen Spendenaktion eingesammelt, um die Cannabis Normal Konferenz durchzuführen, die bereits zwei Mal stattgefunden hat, soweit ich weiß ohne Spendenaktion. Zusätzlich zahlen 9.000 Mitglieder irgendwas zwischen 30 und mehreren hundert Euro pro Jahr.
Und jetzt soll man um über euer Eckpunktepapier mit entscheiden zu können, 100-190€ Eintrittspreis bezahlen, nach Berlin fahren, sich ein Zimmer nehmen usw. usf.

Hätte man das nicht online kostenfrei für Mitglieder machen können? Wie sollen Geringverdiener eine Chance haben, sich hier zu beteiligen? Und wie wollt ihr über 200.000 € für eine einzelne Konferenz ausgeben? Ich finde das alles etwas bedenklich.

Der DHV hat knapp 180.000 Euro bei der alljährlichen Spendenaktion eingesammelt, um die Cannabis Normal Konferenz durchzuführen, die bereits zwei Mal stattgefunden hat, soweit ich weiß ohne Spendenaktion

Wir haben mit den Geldern aus der Spendenaktion zwei große Vorhaben dieses Jahr: die CaNoKo und die Landtagswahlen 2022. Bei den Landtagswahlen stecken wir einiges an Geld in Wahlwerbung. Der andere Teil der Spendengelder fließt in die CaNoKo, die bisher ohne Großsponsoren durchgeführt wird. Das war in den vorherigen Ausgaben anders.

Zusätzlich zahlen 9.000 Mitglieder irgendwas zwischen 30 und mehreren hundert Euro pro Jahr.

Professionelle Lobbyarbeit kostet. Es arbeiten aktuell neun Mitarbeiter hauptberuflich beim DHV, wir unterhalten ein Büro, für das wir Miete zahlen, es gibt weitere laufende Kosten. Für einen genauen Überlick bitte hier klicken.

Und jetzt soll man um über euer Eckpunktepapier mit entscheiden zu können, 100-190€ Eintrittspreis bezahlen, nach Berlin fahren, sich ein Zimmer nehmen usw. usf.

Die Ticketpreise sind im Vergleich zu den beiden vorherigen Konferenzen gesenkt worden, um dem Ansatz, die Community in den Mittelpunkt zu stellen, gerecht zu werden. Das günstigste Ticket für zwei Tage kostet 70 Euro (Early Bird ermäßigt).

Wie sollen Geringverdiener eine Chance haben, sich hier zu beteiligen?

Für alle Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten gab es das Angebot, als Helping Hand umsonst ein Ticket für die CaNoKo zu bekommen.

Hätte man das nicht online kostenfrei für Mitglieder machen können?

Es besteht für alle die Möglichkeit, hier das Eckpunktepapier zu diskutieren und wir nehmen diese Diskussion auch wahr. Präsenzdiskussionen bieten natürlich ganz andere Chancen und daher ist es wichtig, auch in Person auf einer Konferenz miteinander in den Austausch zu kommen.

Die Kosten für die Organisation und Ausrichtung einer Konferenz sind erheblich und ohne die Spenden bestünde keine Möglichkeit, die Ausgaben für die CaNoKo zu stemmen. Daher großen Dank an alle Spender!

Gruß Simon

 

 

Ich fände wichtig das bei Konsummöglichkeiten vor Ort auch nicht alkoholische Getränke und Snacks verkauft werden dürfen.THC und CBD sollten gekennzeichnet sein sowie die Aromen. Was bei einem Eckpunkte Papier dabei sein muss. Ist die völkerrechtliche sowie die EU Recht Regelung.

Wie verhindern wir dass es einen Hanftourismus geben wird wie in Holland vor dem Weedpass?
Das sollten mir unbedingt klären!
In Frankreich und Polen und Österreich , Schweiz, Belgien,Dänemark und Luxemburg ist es dann sicherlich noch nicht erlaubt. LG Jo Heidelberg

Markant und konkret:

3Pflanzen.

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